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Ausbildung und Studium

Elfte „Lange Nacht der Berufe“

Am Freitag, 21. September, konnten sich Schülerinnen und Schüler ab der neunten Klasse umfassend über einen betrieblichen Ausbildungsplatz, ein Studium oder ein duales Studium informieren.

Vier Auszubildende mit Informationsmaterial vor einer Stellwand mit der Aufschrift "Lange Nacht der Berufe". © LHH

Auszubildende halfen den Besucherinnen und Besuchern, sich auf der Langen Nacht der Berufe zurechtzufinden.

Rund 12.000 junge Menschen, Eltern und andere Interessierte haben die Gelegenheit genutzt, die ihnen die Landeshauptstadt Hannover, die Agentur für Arbeit und die Region Hannover bei der „Langen Nacht der Berufe“ geboten haben. Insbesondere die ungezwungene Atmosphäre der Veranstaltung wurde geschätzt; Besucherinnen und Besucher konnten sich im direkten Kontakt mit den Ausstellerinnen und Ausstellern über Ausbildungsangebote und –wünsche austauschen.

Unter dem Motto „Berufe zum Anfassen und Mitmachen“ haben sich mehr als 120 Ausstellerinnen und Aussteller im Rathaus und seinen Innenhöfen, auf dem Trammplatz und an den beiden Außenstandorten vorgestellt. Mit praktischen Arbeitsproben, spannenden Aktionen und kompetenten Gesprächen. Firmen und Betriebe, Innungen und Kammern, öffentlichen Arbeitgeber, Schulen, Hochschulen und Universitäten waren in fünf Branchenschwerpunkten vertreten.

Standort 1 – Rathaus und Trammplatz

  • Gesundheit, Pflege und Soziales
    Erfahren, wie ältere Menschen den Alltag erleben und kleine Kinder ihre Umgebung entdecken können (Alterssimulationsanzug, Angebote aus dem Bereich der Kindertagesstätten).
  • Handwerk
    Sich an verschiedenen Techniken des Malerhandwerks (Lackieren, Streichen, mit Schablone arbeiten) probieren und das fertige Werk mit nach Hause nehmen.
  • Industrie
    Virtuelles Schweißen, Glas von Hand schneiden oder eine Klingelschaltung nach Plan nachbauen.
  • Hotels und Gaststätten
    In die Kunst des Cocktailmixens oder in die Feinheiten von Service und Küche eintauchen (Servietten brechen, exotische Obst- und Gemüsesorten benennen).
  • Logistik
    Bei der Fahrt im LKW-Simulator oder als Organisator/in von verschiedenen Lieferaufträgen die Welt der Logistik kennenlernen.
  • Medien
    Eine erste eigene Fernsehproduktion verwirklichen: sich als Moderator/in oder Darsteller/in ausprobieren, die Kamera bedienen oder den Ton „angeln“. Im kaufmännischen Bereich kümmern sich die Schüler/innen um die Organisation, den Produktionsablauf und besprechen das Produktionsziel. Und bei der IT wird gezeigt, wie mit der notwendigen Software umzugehen ist.
  • Handel und Dienstleistung
    Spannende Quizfragen beantworten, zum Beispiel zur richtigen Lagerung von Lebensmitteln; Simulation von Kundengesprächen; elektrische KFZ-Leitungen reparieren.
  • Informationstechnologie
    Einen Kurztrip in die digitale Welt unternehmen und neue Sprachen kennenlernen – und zwar zum Programmieren. Sowohl mit programmierbaren Bausteinen als auch am Notebook den ersten eigenen Code erstellen.
  • Öffentliche Verwaltung
    Die riesige Vielfalt der Berufsbilder in der öffentlichen Verwaltung entdecken: Die Kontrolle eines Reisenden am Flughafen simulieren, anhand der gesetzlichen Bestimmungen einen komplizierten Erbrechtsfall lösen oder eine qualifizierte Tatortaufnahme mit Spurensicherung kennenlernen.
  • Schulen, Hochschulen, Universitäten
    Mit Virtual Reality Brillen neueste Technologie ausprobieren und die beruflichen Schnittstellen zu dieser Zukunftsbranche entdecken (Analyse, Strategieentwicklung, Design, Programmierung).

Berufsberater/innen des Berufsinformationszentrums (BIZ) der Arbeitsagentur haben direkt im Rathaus alles rund um Ausbildungswege, Berufsbilder und Anforderungen erklärt.

Standort 2

Die Dr. Buhmann Schule Europa Fachakademie, Prinzenstraße 13, informierte über Schlüsselbranchen wie Informatik, Fremdsprachen, Wirtschaft, Gestaltung, Kaufmännische Berufsausbildungen und die Möglichkeit zum Erwerb höherer Schulabschlüsse.

Standort 3

Im Freiwilligenzentrum, Karmarschstraße 30/32, gab es Tipps und Tricks für Bewerbungsunterlagen und das fertige Produkt auf USB-Stick zum Mitnehmen. Erfahrene Ausbildungspaten standen als „alte Hasen“ für Fragen zur Verfügung.