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Auschwitzbegegnungsprojekt

Empfang zum Start des 50. Begegnungsprojektes

Bürgermeister Thomas Hermann hat am 2. November Schülerinnen und Schüler einer technischen berufsbildenden Schule in Oswiecim (Auschwitz) sowie Schülerinnen und Schüler der hannoverschen Berufseinstiegsschule am Goetheplatz empfangen. Der Besuch der polnischen Jugendlichen ist Teil des Auschwitzbegegnungsprojektes, das seit 1994 besteht.

Eine Personengruppe auf der Rathaustreppe. © LHH

Das Auschwitzbegegnungsprojekt besteht seit 1994.

Vom 29. Oktober bis zum 9. November findet das 50. Begegnungsprojekt in Deutschland statt, bei dem die Jugendlichen gemeinsam in Abbensen arbeiten. Neben einer Besichtigung des Neuen Rathauses in Hannover sind Tagesausflüge nach Hildesheim und zum Konzentrationslager Bergen-Belsen sowie eine Fahrt nach Berlin geplant.

Hintergrund

1994 startete die Schülerberatung des Fachbereichs Jugend und Familie der Landeshauptstadt Hannover, die sich in der Berufsbildenden Schule 6 der Region Hannover befindet, eine besondere Initiative: das Auschwitzbegegnungsprojekt Hannover – Oswiecim – Wurzen – Hettstedt. Schwerpunkt des Auschwitzbegegnungsprojekts ist die gemeinsame handwerkliche Arbeit von deutschen und polnischen Jugendlichen. Die Treffen finden regelmäßig in der Gedenkstätte Auschwitz-Birkenau und dem Janusz-Korczak-Waisenkinderdorf in Rajsko bei Oswiecim sowie in sozialen Einrichtungen in Hettstedt und der Stadt und Region Hannover statt. Seit Bestehen des Auschwitzbegegnungsprojekts wurden jährlich zwei vierzehntägige Treffen zwischen den beteiligten Städten durchgeführt.