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Menschen an einem Infostand. © LHH

Die Bücherverbrennung in Deutschland am 10. Mai 1933 wurde in Hannover am Bismarckturm begangen. Studenten und Lehrangehörige der hannoverschen Hochschulen brachten die in den Vortagen gesammelten Bücher dorthin und verbrannten sie.

Geibelbastion

Erinnerung an die Bücherverbrennung 1933

Im Mai 1933 wurden Bücher von jüdischen, liberalen, pazifistischen und marxistischen Autorinnen und Autoren verbrannt – ein nationalsozialistisches Verbrechen gegen die künstlerische und geistige Freiheit.

Schüler und Schülerinnen, die weiße Rosen niederlegen. © LHH

Die Schülerinnen und Schüler der Tellkampschule erinnerten an die Bücherverbrennung.

In Hannover fand die Bücherverbrennung an dem in den Maschwiesen gelegenen Bismarckdenkmal statt: Studierende und Lehrangehörige der hannoverschen Hochschulen brachten die in den Vortagen eingesammelten Bücher dorthin und verbrannten sie.

Gedenkplatte an der Geibelstation

Am 10. Mai 2017 haben Schülerinnen und Schüler der Tellkampfschule daran erinnert – an der Geibelbastion, wo sich eine Gedenkplatte sowie eine Informationstafel befinden. Der eigentliche Ort der Bücherverbrennung ist heute vom Maschsee überdeckt.

Lothar Pollähne sprach Grußwort

Die Jugendlichen präsentierten im Rahmen der Gedenkfeier Beiträge zu den verbotenen Autorinnen und Autoren und den "verbrannten" Texten, der Chor der Tellkampfschule sorgte für die musikalische Begleitung. Das Grußwort zu Beginn sprach Stadtbezirksbürgermeister Lothar Pollähne.