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Einschulungsaktion für Klimaschutz

Erste Stadträtin überreicht Schulhefte an Erstklässler*innen

Hannovers Erste Stadträtin sowie Wirtschafts- und Umweltdezernentin Sabine Tegtmeyer-Dette hat am 31. August ein umweltfreundliches Startpaket an die Schüler*innen der Klasse 1b und deren Klassenlehrerin Susanne Marwede (Grundschule Beuthener Straße) überreicht. Das städtische Agenda 21- und Nachhaltigkeitsbüro hat in Kooperation mit der Bürgerinitiative Umweltschutz e. V. Schulhefte aus Recyclingpapier, bunt bebilderte Stundenpläne und Informationsbroschüren für die umweltfreundliche Gestaltung des Schultages zusammengestellt.

Zwei Männer und eine Frau, die Schulhefte halten. © LHH

Überreichten die Schulhefte: Ralf Strobach von der Bürgerinitiative Umweltschutz e.V., Erste Stadträtin und Wirtschafts- und Umweltdezernentin Sabine Tegtmeyer-Dette und Schulleiter Martin Preisigke. 

"Eltern und Schüler*innen leisten mit der Verwendung von Recyclingpapier einen wichtigen Beitrag zum Schutz der Wälder und des Klimas", betonte Sabine Tegtmeyer-Dette. "Wir hoffen, die Erstklässler*innen sowie deren Eltern dauerhaft vom Gebrauch von Produkten aus Recyclingpapier überzeugen zu können. Mit Blick auf die Zukunft ist uns sehr wichtig, dass der Umweltschutz besonders in der Schule gefördert wird."

Recyclingpapier als klimafreundliche Alternative

Denn in der Schulzeit kommt eine Menge Papier zum Einsatz. Bundesweit sind es etwa 200 Millionen Schulhefte pro Jahr. Viele Eltern und Lehrkräfte greifen dabei zu Papier aus Zellstoff. Für dessen Herstellung werden jedoch Urwälder gerodet und viel Energie, Wasser und Chemikalien verbraucht. In Zeiten, in denen die Dringlichkeit für den Schutz des Klimas immer deutlicher wird, spielt auch die Wahl des Papiers eine wichtige Rolle. Die klimafreundliche Alternative heißt Recyclingpapier.

Empfehlung für den "Blauen Engel"

Die Stadtverwaltung empfiehlt hannoverschen Eltern, für ihre Kinder Schulhefte aus Recyclingpapier mit dem Blauen Engel zu kaufen. Das bekannte Umweltzeichen garantiert die Herstellung zu 100 Prozent aus Altpapier. Bei der Produktion müssen strenge Vorgaben zum Schutz der Umwelt eingehalten werden. Dabei sind wesentlich weniger Energie und Wasser erforderlich. Zudem erfüllt es die gleichen technischen Anforderungen: Es ist tintenfest, geeignet für Kopierer und Drucker und unterscheidet sich in der Helligkeit nur noch wenig vom Frischfaserpapier.

Stadt nutzt seit 2003 Recyclingpapier

Die Stadt Hannover hat sich bereits 2003 dazu verpflichtet, im internen Bereich und für die städtischen Broschüren Recyclingpapier zu verwenden. Der Papierverbrauch in Deutschland liegt mit circa 250 Kilogramm pro Person und Jahr sehr hoch. Durch die Verwendung von Recyclingpapier kann ein erheblicher Beitrag für den Schutz der Umwelt, der Wälder und des Klimas geleistet werden. Die Bürgerinitiative Umweltschutz führt als Kooperationspartner des Agenda 21- und Nachhaltigkeitsbüros im Rahmen des Bildungsprojektes "Papierwende" jährlich etwa 50 Unterrichtsangebote zum Thema Recyclingpapier durch wie zum Beispiel Schöpfen von Papier aus alten Zeitungen.

Mitmachen?

Schulen, die sich über die Aktion und das Thema näher informieren möchten, können sich an das Agenda 21- und Nachhaltigkeitsbüro der Landeshauptstadt Hannover wenden: telefonisch unter (05 11) 1 68 - 4 65 96 oder per E-Mail unter nachhaltigkeit@hannover-stadt.de.