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Ausschreibungsfrist startet

Förderung der alter(n)sgerechten Quartiersentwicklung

Die Stadt Hannover lobt zum zweiten Mal einen Wettbewerb zur Förderung der alter(n)sgerechten Quartiersentwicklung aus. Insgesamt stehen 100.000 Euro zur Verfügung. Die Bewerbungsfrist für Träger, Organisationen und andere läuft vom 20. November 2017 bis zum 6. Januar 2018.

Fünf ältere gut gelaunte Menschen sitzen auf einer Bank im Grünen und lachen gemeinsam © iStock.com/FredFroese

Hannover hat großes Interesse daran, in den Stadtteilen und Quartieren die soziale Infrastruktur alter(n)sgerecht aus- und aufzubauen.

Möglichst lange und selbstbestimmt in den "eigenen vier Wänden" und der gewohnten Umgebung zu leben – das ist der Wunsch vieler älterer Menschen. In die Gemeinschaft, in funktionierende, altersgemischte Nachbarschaften eingebunden zu sein, erleichtert das mindestens so sehr wie passende bauliche Rahmenbedingungen und eine gut erreichbare Versorgungsinfrastruktur.

Hannover hat großes Interesse daran, in den Stadtteilen und Quartieren die soziale Infrastruktur alter(n)sgerecht aus- und aufzubauen. Und damit die Grundlagen zu schaffen, die allen Generationen ein selbstständiges Leben bis ins hohe Alter und der gewohnten Umgebung ermöglichen, Teilhabe unterstützen und Gesundheit fördern.

Mit dem Wettbewerb sollen Projekte angestoßen und unterstützt, Ideen entwickelt und praktisch erprobt werden. Die Mittel aus dem Wettbewerb sind als Starthilfe gedacht.

Teilnahmebedingungen 

Zur Teilnahme eingeladen sind alle Träger, Organisationen, Vereine und Initiativen, die sich in der alter(n)sgerechten Quartiersentwicklung engagieren möchten oder dies bereits tun.

Maximal werden 25.000 Euro pro Projekt ausgeschüttet, die bei investiven Maßnahmen nicht mehr als 35 Prozent der Gesamtkosten ausmachen dürfen. Details zu den Förderbestimmungen finden sich im Internet in Anlage 1 der Ratsdrucksache 2409-2017 unter:
https://e-government.hannover-stadt.de/lhhsimwebre.nsf/DS/2409-2017

Eine achtköpfige Jury unter Vorsitz der Sozialdezernentin wird unter den eingereichten Vorschlägen die zu fördernden Projekte im Februar 2018 auswählen und anschließend öffentlich bekanntgeben.
Die Bewerbungen sind bis zum 6. Januar 2018 einzureichen.

Kontakt für Bewerbungen

  • schriftlich mit der Kennung "Projektpapier alter(n)sgerechte Quartiersentwicklung"  unter der Adressse Landeshauptstadt Hannover, Kommunaler Seniorenservice Hannover, Ihmepassage 5, 30449 Hannover oder
  • per E-Mail mit dem Betreff "Projektpapier alter(n)sgerechte Quartiersentwicklung" an 57-Infothek@Hannover-Stadt.de.

Für Rückfragen stehen zur Verfügung Dagmar Vogt-Janssen, Leiterin Kommunaler Seniorenservice Hannover, Telefon 0511/168-43679, und Manuela Mayen, Sachgebietsleiterin Offene Seniorenarbeit und Beratung, Telefon 0511/168-43410.

Hintergrund: Alter(n)sgerechte Quartiersentwicklung

Quartiersentwicklung an sich ist nicht neu, der Fokus lag in der Vergangenheit zum Beispiel auf der sozialen Stabilisierung, auf Bildung oder berufsfördernden Maßnahmen. Bei der alter(n)sgerechten Quartiersentwicklung ist ein besonders wichtiger Teilaspekt, den insbesondere von Älteren gewünschten, möglichst langen und selbstbestimmten Verbleib im gewohnten Lebensumfeld durch generationsverbindende Projekte und Stabilisierungen von Nachbarschaften zu unterstützen. Der Trend zum Ein-Personen-Haushalt, Selbstständigkeit und Selbstbestimmung bedeutet viel individuelle Freiheit. Besonders wenn Hilfe nötig ist, birgt er aber auch die Gefahr von Isolation. Hilfebedarf tritt in nahezu jeder Lebensphase auf, etwa in der Kinderbetreuung, bei Krankheit oder eben im Alter. Durch Verbindung der verschiedenen Potenziale kann das Leben mehrerer Generationen verbessert werden.