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Alter(n)sgerechten Quartiersentwicklung

Förderungswettbewerb entschieden

Die Stadt Hannover hat im November erstmals einen Wettbewerb zur Förderung der alter(n)sgerechten Quartiersentwicklung ausgeschrieben. Die achtköpfige Jury hat Ende des Jahres über die Vergabe der insgesamt zur Verfügung stehenden 100.000 Euro entschieden. Der Verwaltungsausschuss des Rates der Landeshauptstadt Hannover hat kürzlich dem Votum der Jury zugestimmt.

Der Innenhof einen Altenzentrums. © LHH

Der Innenhof des Margot-Engelke-Zentrums, das als Modellquartier durch den Kommunalen Senioren Service Hannover (KSH) koordiniert wird. 

"Wir wollten mit dem Wettbewerb verschiedenartige Projekte von unterschiedlichsten Trägern für die alter(n)sgerechte Quartiersentwicklung initiieren", erläutert Sozialdezernentin und Juryvorsitzende Konstanze Beckedorf die Zielsetzung der Ausschreibung und fasst das Ergebnis zusammen: "Wir haben das Ziel auf sehr erfreuliche Art erreicht. Wir konnten von 14 eingereichten Beiträgen acht Preisträger auszeichnen." Die ausgezeichneten Projekte werden mit Beträgen zwischen 2.000 und 25.000 Euro unterstützt. "Es kam der Jury darauf an, sowohl Investitionen als auch soziales Engagement im Quartier zu berücksichtigen. Dabei sollten nicht nur 'Podest-Plätze' für Wettbewerbssieger vergeben werden. Das Geld soll möglichst zielführend Verwendung finden. Daher und um mehr Projekten eine Chance geben zu können, wurde manche Antragssumme reduziert", umreißt Bekedorf die Kriterien der Juryentscheidung. Bewerben konnten sich Träger, Organisationen, Vereine und Initiativen, die sich in der alter(n)sgerechten Quartiersentwicklung engagieren möchten oder dies bereits tun.

Die ausgezeichneten Projekte

Die hanova (GBH) erhält zum Aufbau von Mobilitäts- beziehungsweise Einkaufshilfen für das Quartier Prinz-Albrecht-Ring mit beantragten 2.000 Euro die geringste Förderung. Die Höchstförderung in Höhe von 25.000 Euro geht an die Diakoniestationen Hannover für ein Gartenprojekt in Marienwerder zu Gunsten sowohl der dortigen Tagespflege als auch des Quartiers. Weitere Förderungen erhalten: die Arbeiterwohlfahrt Region Hannover für ihr Quartiersprojekt Gottfried-Keller-Straße (15.000 Euro); DIAKOVERE Altenhilfe Henriettenstift und Stephansstift Pflege und Seniorenwohnen für die Begleitung und Unterstützung von Kurzzeitpflegegästen zurück in die Häuslichkeit (20.000 Euro); hanova (GBH) für den Aufbau und Ausbau des Quartierstreffpunktes im neuen Quartier am Klagesmarkt (21.373 Euro); das Wohnungsunternehmen Gundlach einen Anerkennungsbeitrag zum Aufbau einer alter(n)sgerechten Musterwohnung (5.000 Euro); die Kulturinitiative Döhren-Wülfel-Mittelfeld für das Projekt „KulturLustwandeln 2017“ (4.450 Euro); die Jacobi-Kirchengemeinde Kirchrode für den Ausbau des Besuchsteams und den Ausbau der Bücherei (6.650 Euro).

Umsetzung der Projekte wird beobachtet

Sozialdezernentin Beckedorf dankt allen WettbewerbsteilnehmerInnen und kündigt an: "Wir werden die Umsetzung der Projekte beobachten. Wenn alles gut läuft, werden wir dem Rat der Stadt die Durchführung eines erneuten Wettbewerbs vorschlagen. Das darf durchaus als Anregung verstanden werden, schon jetzt weitere Ideen zu entwickeln."

Hintergrund

"Alter(n)sgerechte Quartiersentwicklung" ist Teil des Stadtentwicklungsprogramms "Mein Hannover 2030" und zugleich Schwerpunkt im Seniorenplan 2016.