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Förderwettbewerb zur alter(n)sgerechten Quartiersentwicklung

Bereits zum dritten Mal führt die Stadt Hannover den "Wettbewerb zur Förderung der alter(n)sgerechten Quartiersentwicklung" durch: Ab sofort bis 15. November 2018 können Projektkonzepte eingereicht werden, die die alter(n)sgerechte Quartiersentwicklung unterstützen. Insgesamt steht eine Fördersumme von 100.000 Euro zur Verfügung.

Fünf ältere gut gelaunte Menschen sitzen auf einer Bank im Grünen und lachen gemeinsam © iStock.com/FredFroese

Hannover hat großes Interesse daran, in den Stadtteilen und Quartieren die soziale Infrastruktur alter(n)sgerecht aus- und aufzubauen.

Mit der alter(n)sgerechten Quartiersentwicklung will die Stadt Hannover den Auf- und Ausbau sozialer Infrastrukturen in Stadtteilen voranbringen. Ziel ist, ein selbstständiges Leben aller Generationen bis ins hohe Alter sowie Teilhabe zu ermöglichen und Gesundheit zu fördern. 

Teilnahmebedingungen 

Zur Teilnahme am Förderwettbewerb sind alle Träger, Organisationen, Vereine und Initiativen aufgefordert, die sich in der alter(n)sgerechten Quartiersentwicklung engagieren möchten oder dies bereits tun.

Ablauf

Eine achtköpfige Jury unter Vorsitz des Sozialdezernats der Landeshauptstadt wird Mitte Dezember die zu fördernden Projekte auswählen und anschließend öffentlich bekanntgeben. Einzelne Projekte können bis zu einer Höhe von maximal 25.000 Euro gefördert werden. 

Förderbestimmungen

Die Förderbestimmungen sind der Drucksache 1715/2018 zu entnehmen, die im Sitzungsmanagement der Stadt Hannover unter https://e-government.hannover-stadt.de zu finden ist.

Kontakt für Bewerbungen

  • schriftlich mit der Kennung "Projektpapier alter(n)sgerechte Quartiersentwicklung" unter der Adressse Landeshauptstadt Hannover, Kommunaler Seniorenservice Hannover, Ihmepassage 5, 30449 Hannover oder
  • per E-Mail mit dem Betreff "Projektpapier alter(n)sgerechte Quartiersentwicklung" an 57-Infothek@Hannover-Stadt.de.

Alle Zusendungen, die bis zum 15. November 2018 eingegangen sind, erhalten eine Eingangsbestätigung. Für Rückfragen stehen zur Verfügung Manuela Mayen, Sachgebietsleiterin Offene Seniorenarbeit und Beratung, Telefon 0511/168-43410, und Dagmar Vogt-Janssen, Leiterin Kommunaler Seniorenservice Hannover, Telefon 0511/168-43679.

Hintergrund

Quartiersentwicklung an sich ist nicht neu, der Fokus lag in der Vergangenheit zum Beispiel auf der sozialen Stabilisierung, auf Bildung oder berufsfördernden Maßnahmen. Bei der alter(n)sgerechten Quartiersentwicklung ist ein besonders wichtiger Teilaspekt, den insbesondere von Älteren gewünschten, möglichst langen und selbstbestimmten Verbleib im gewohnten Lebensumfeld durch generationsverbindende Projekte und Stabilisierungen von Nachbarschaften zu unterstützen. Der Trend zum Ein-Personen-Haushalt, Selbstständigkeit und Selbstbestimmung bedeutet viel individuelle Freiheit. Besonders wenn Hilfe nötig ist, birgt er aber auch die Gefahr von Isolation. Hilfebedarf tritt in nahezu jeder Lebensphase auf, etwa in der Kinderbetreuung, bei Krankheit oder eben im Alter. Durch Verbindung der verschiedenen Potenziale kann das Leben mehrerer Generationen verbessert werden.