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Sprechstunde beim OB:

Familien in der Corona-Krise

Anlässlich der monatlichen Bürger*innen-Sprechstunde empfing Oberbürgermeister Belit Onay am 3. Juni eine Gruppe von Eltern und deren Kinder im Neuen Rathaus. Als "Riesenproblem" bezeichnete er die Situation von Familien in der Corona-Krise.

Ein Mann im Gespräch mit vier Frauen, im Hintergrund spielende Kinder © LHH

Der OB im Gespräch

Erklärtes Ziel der Stadt sei es, die Familien zu entlasten und dabei insbesondere die Kinder-Betreuung in städtischen Einrichtungen nach dem vom Land vorgelegten Stufenplan weiter hochzufahren, so Onay.  Er wies dabei auch auf die von der  Stadt gewährte finanzielle Entlastung bei den Kita-Gebühren hin. Die anwesenden Mütter forderten mehr Aufmerksamkeit für die Belange der Familien sowie eine zeitnahe Öffnung der Schulen und Betreuungseinrichtungen für alle Kinder.  

OB Onay sichert Eltern Unterstützung zu

"Wir haben nicht das Gefühl, dass wir gehört werden", betonte eine Frau. Das Kindeswohl bleibe auf der Strecke. Beruf und Familie seien für viele Menschen nicht mehr vereinbar. In einem von der Elterngruppe präsentierten Papier heißt es, dass Lockerungen in öffentlichen Bereichen und Hilfspakete für die Wirtschaft diskutiert würden, dagegen stünden die Einschränkungen im Schul-, Kita- und Betreuungsbereich mit all ihren negativen Folgen viel zu wenig im Fokus der Politik. Die Eltern forderten, kreative Ideen im Rahmen der bestehenden Beschränkungen zuzulassen – etwa die Öffnung ungenutzter Räume für Kleingruppenbetreuung. Onay sicherte zu, die Anliegen der betroffenen Familien gegenüber der Landespolitik zu unterstützen.