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Verboten

Freigabe der Eisfläche des Maschsees nicht möglich

Die Stadtverwaltung warnt erneut eindringlich davor, zugefrorene Gewässer in Hannover zu betreten. Wer dies dennoch tut, begibt sich in Lebensgefahr. Erwachsene werden gebeten, Kinder auf die Gefahren und das Verbot aufmerksam zu machen. Die Feuerwehr weist darauf hin, dass der menschliche Körper beim Einbrechen ins eiskalte Wasser extrem schnell auskühlt, Betroffene in wenigen Minuten bewegungsunfähig werden und ein Ertrinken droht.

Die gefrorene Oberfläche des Maschsees. © LHH

Die Eisfläche des Maschsees könnte erst freigegeben werden, wenn das Eis mindestens 13 Zentimeter dick ist. 

Verbot gilt auch weiterhin für den Maschsee

Bis auf den Maschsee werden in Hannover grundsätzlich keine Eisflächen zum Betreten offiziell freigegeben. Rund um den See weisen Schilder auf das Verbot zum Betreten der Eisfläche hin. Dies kann erst bei einer durchgehenden Stärke des tragfähigen Eises von mindestens 13 Zentimetern aufgehoben werden. Im Falle einer Freigabe würde am Nord- und Südufer die Stadtflagge (rot-weiß mit Stadtwappen) gehisst. 

Schnee isoliert die Eisfläche

Die Eisdecke ist durch die auf dem Eis liegende Schneedecke so dünn, dass selbst eine Messung durch die Stadtverwaltung momentan nicht durchgeführt wird, weil die Gefahr eines Einbruchs zu hoch ist. Erfahrungsgemäß wird eine ausreichende Eisdicke nach frühestens 10 bis 14 Tagen bei durchgehenden hohen Minusgraden erreicht. Es ist derzeit nicht davon auszugehen, dass die erforderliche Eisdicke in den nächsten Tagen überhaupt erreicht wird.

Freigabe wäre aufgrund der Hygieneregeln unwahrscheinlich

Vor dem Hintergrund der geltenden Hygieneregeln zur Corona-Pandemie, ist zudem auch bei einem eventuellen Erreichen der erforderlichen Eisdicke nicht von einer Freigabe der Eisfläche auszugehen. Es ist damit zu rechnen, dass durch ein solches Ereignis große Menschenmengen – auch überregional – angezogen würden. Auch wenn die Eisfläche insgesamt ausreichend groß ist, wären insbesondere an den Zu- und Abgängen zur Eisfläche (insbesondere im Bereich der Treppen am Nordufer und im Bereich des Restaurants Pier 51) die geltenden Abstandsvorschriften nicht einzuhalten.