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Kranzniederlegung

Gedenken an die Pogromnacht

Zum Gedenken an die Novemberpogrome haben Vertreter*innen von Stadt und Region Hannover am 11. November einen Kranz am Mahnmal der ehemaligen Synagoge in der Roten Reihe niedergelegt.

In einem Mahnmal stehen zahlreiche Personen, im Vordergrund eine Frau, die einen Kranz in den Händen hält © LHH

Bürgermeisterin Regine Kramarek

2019 jährt sich die Pogromnacht zum 81. Mal: Auch in Hannover wurden an diesem Tag im Jahr 1938 Einrichtungen der jüdischen Gemeinden sowie jüdische Geschäfte und Privatwohnungen angegriffen, die Neue Synagoge niedergebrannt, Menschen verhaftet, verschleppt und ermordet. Daher wird seit vielen Jahren am 9. November in der Roten Reihe mit einem stillen Gedenken an die Opfer der Pogromnacht erinnert.

Erinnerung an die Geschwister Grünspan

Nach dem einführenden Totengebet "El male rachamim" durch Kantor Andrej Sitnov beteiligten sich auch 2019 Schüler*innen der Heisterbergschule mit einem Vortrag an der Gedenkveranstaltung. Im Anschluss legte Bürgermeisterin Regine Kramarek gemeinsam mit Landtagspräsidentin Dr. Gabriele Andretta sowie Vertreter*innen der jüdischen Gemeinden, Kirchen und Parteien Kränze nieder. Sitnov und der Chor der jüdischen Gemeinde beendeten die Veranstaltung durch das Gebet "Kaddish".