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Antikriegstag

Gedenken auf dem Ehrenfriedhof

Am 1. September 1939 überfiel die deutsche Wehrmacht Polen und löste den Zweiten Weltkrieg aus, der Millionen von Menschen das Leben kostete. Zum Gedenken an die Opfer von Krieg und Faschismus findet alljährlich am Ehrenfriedhof Maschsee-Nordufer eine zentrale Gedenkveranstaltung statt, 2018 am 3. September.

Zwei junge Menschen stehen vor dem Mahnmal auf dem Ehrenfriedhof am Maschsee-Nordufer und halten inne © LHH

Rund 100 Menschen nahmen 2018 am Antikriegstag teil

Rund 100 Menschen nahmen an der Gedenkfeier teil, die stets gemeinsam von der Städtischen Erinnerungskultur der Landeshauptstadt und der IG Metall Hannover durchgeführt wird. Unter den Teilnehmenden waren auch die beiden Holocaust-Überlebenden Salomon Finkelstein und Henry Korman, die sich seit Jahren gegen das Vergessen der Verbrechen während der NS-Zeit einsetzen.

Zu Beginn der Gedenkfeier zum Antikriegstag begrüßte Dirk Schulze, Erster Bevollmächtigter der IG Metall Hannover, die Gäste. Anschließend folgte das Grußwort von Thomas Hermann, Bürgermeister der Landeshauptstadt Hannover.

Die inhaltliche Gestaltung der Veranstaltung übernehmen jedes Jahr Mitglieder der IG Metall Jugend – die IG Metall trägt seit Jahren eine besondere Verantwortung für die Anlage des Ehrenfriedhofs. Durch die engagierten und innovativen Beiträge wird die Auseinandersetzung mit der Geschichte des Ortes, aber auch mit aktuellen Konflikten, immer weiter angeregt. Auf dem Ehrenfriedhof waren nach der Befreiung der Stadt Hannover 386 ehemalige Zwangsarbeiter und KZ-Häftlinge würdevoll beerdigt worden.