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Erinnerungskultur

Gedenken auf dem Stadtfriedhof Seelhorst

In Kooperation mit der städtischen Erinnerungskultur hat die IG Metall am 6. April den Opfern gedacht, die wenige Tage vor der Befreiung Hannovers am 10. April 1945 von Angehörigen der Gestapo auf dem Seelhorster Friedhof erschossen wurden – insgesamt 154 Kriegsgefangene und Zwangsarbeiter. 

Menschen auf einem Friedhof. © IG Metall Hannover

Bürgermeister Thomas Hermann und Dirk Schulze, Erster Bevollmächtigter der IG Metall Hannover, bei der Kranzniederlegung auf dem Stadtfriedhof Seelhorst.

Nur wenige Tage später, am 10. April 1945, wurde die Stadt Hannover von alliierten Truppen befreit. Im Mai 1945 wurden die Erschossenen exhumiert und auf dem neu geschaffenen "Ehrenfriedhof am Maschsee-Nordufer" begraben. Die IG Metall Hannover lud zum gemeinsamen Gedenken ein.

Gegen das Vergessen

Am 6. April 2018 brachte Karljosef Kreter, Leiter der städtischen Erinnerungskultur, die Gäste zunächst zum zentralen Mahnmal für die Opfer des KZ-Außenlagers. Anschließend erfolgte die Kranzniederlegung an der Gedenkstele mit Wortbeiträgen von Dirk Schulze, Erster Bevollmächtigter der IG Metall Hannover, und Thomas Hermann, Bürgermeister der Landeshauptstadt Hannover.