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Jahresabschluss

Gewinne für Städtische Häfen und HCC

Die städtischen Eigenbetriebe haben am 27. Mai ihre Jahresabschlüsse vorgelegt: Das Hannover Congress Centrum konnte sein operatives Ergebnis weiter steigern. Auch die Städtischen Häfen verzeichneten 2018 Gewinn. 

Hafenbahn © Städtische Häfen Hannover

Die Städtischen Häfen konnten ihren Gewinn erneut steigern.

Die jeweiligen Betriebsausschüsse haben am 27. Mai die vorgelegten Jahresabschlüsse der Eigenbetriebe Hannover Congress Centrum (HCC) und Städtische Häfen einstimmig beschlossen. Das HCC hat 2018 erneut ein gutes Geschäftsjahr absolviert und das Vorjahresresultat gesteigert. Das operative Ergebnis betrug rund 963.000 Euro (2017: 827.300 Euro). Der Umsatz betrug im abgelaufenen Geschäftsjahr rund 17,9 Millionen Euro (2017: 19,1 Millionen Euro). Der Gesamt-Zuschussbedarf aus dem städtischen Haushalt blieb mit 1,79 Millionen Euro in etwa auf Vorjahresniveau (2017: 1,7 Millionen Euro). Die Städtischen Häfen Hannover erwirtschafteten im Geschäftsjahr 2018 einen Gewinn von rund 861.000 Euro (2017: 1,46 Millionen Euro). Abzüglich Steuern werden 724.000 Euro an den Haushalt der Landeshauptstadt Hannover ausgeschüttet (2017: 1,23 Millionen Euro).

HCC: Nochmalige Verbesserung gegenüber 2017

"2018 war für das HCC erneut ein sehr erfolgreiches Geschäftsjahr. Trotz zunehmender Unwägbarkeiten im nationalen und internationalen Umfeld sowie der erhöhten Wettbewerbsintensität wurde das bisherige Rekordergebnis 2017 operativ noch einmal verbessert", betonte Hannovers Erste Stadträtin und Wirtschafts- und Umweltdezernentin Sabine Tegtmeyer-Dette bei der Präsentation. "Eine Entwicklung, die so deutlich über dem verabredeten Zielkorridor von 400.000 Euro liegt, ist natürlich eine sehr begrüßenswerte Entwicklung, die wir uns auch für die Folgejahre wünschen – wenngleich wir wissen, dass dies kein Automatismus ist", so die zuständige Dezernentin.

"Das erreichte operative Ergebnis mit mehr als 130.000 Euro über Vorjahresniveau freut uns sehr", unterstrich auch HCC-Betriebsleiter Joachim König und ergänzte: "Denn es bestätigt die in den letzten Jahren vorgenommenen operativen, logistischen und kaufmännischen Optimierungsprozesse, durch die wir zwischenzeitlich auch bei geringeren Erlösen und Erträgen sehr gut dafür sorgen können, aus den erzielten Veranstaltungserlösen trotzdem verbesserte Ergebnisse zu erzielen." Daneben sei 2018 auch erneut ein Jahr mit einem sehr guten Ergebnis im Catering-Bereich der HDI-Arena gewesen. Zudem habe es im eigenen Haus "besonders margenträchtige Veranstaltungen gegeben, bei denen in überdurchschnittlichem Umfang Zusatzeinnahmen im Rahmen von technischen und personellen Dienstleistungen erzielt werden konnten", so König. "Wenn positive Effekte in dieser Kombination zusammenkommen, besteht natürlich immer die Möglichkeit besonders herausragender Betriebsergebnisse. Eine solche Entwicklung zeichnet sich aufgrund der positiven Entwicklung im Konzertgeschäft, sowohl im HCC als auch in der HDI-Arena, auch für das Jahr 2019 ab."

Neben der Betreuung und Durchführung von gut 900 Veranstaltungen im HCC und rund 400 Veranstaltungen in der HDI-Arena wurde eine Reihe von baulichen Optimierungen im HCC realisiert, die einen wichtigen Beitrag dazu leisten, die Wettbewerbsfähigkeit des Hauses für die kommenden Jahre zu erhalten. Das herausragende Bau-Projekt 2018 war dabei der Umbau des Seminarbereichs 23-26 zum "Future Meeting Space"; ein Raumangebot, das für interaktive Veranstaltungen der Zukunft ideale Rahmenbedingungen bietet und in der Branche durchaus deutschlandweit Aufmerksamkeit erzielt hat. Weitere größere Maßnahmen waren die Toilettensanierung des Leibniz-Saals sowie der Abschluss der Fassadensanierung am historischen Rundbau Kuppelsaal. Für 2019 und 2020 steht die Herausforderung an, die große Bankett-Küche im laufenden Betrieb zu sanieren.

Städtische Häfen weiter mit hoher Umschlagsleistung

"Mit einer Umschlagsleistung von mehr als 3,6 Millionen Tonnen im Jahr 2018 zeigt sich die gesamte Hafengruppe als ein unverzichtbarer Bestandteil für die Unternehmen am Wirtschaftsstandort Hannover und behauptet sich mit ihren vier Hafenstandorten weiterhin als umschlagstarker Binnenhafen in Niedersachsen", bewertete Sabine Tegtmeyer-Dette das Ergebnis und die Arbeit der Städtischen Häfen. "Wesentlicher Aspekt für die Hafengruppe Hannover war im vergangenen Geschäftsjahr die Investitionstätigkeit in ihr Vermögen, um den Herausforderungen der nächsten Jahre gewachsen zu sein. Im Vordergrund der Investitionen standen die Erneuerung der Gleisinfrastruktur an den Hafenstandorten sowie die Sanierung eines Kranes im Nordhafen."

Die SHH schlugen erneut rund drei Millionen Tonnen an ihren Standorten im Lindener Hafen und im Nordhafen um. Gegenüber dem Vorjahr verringerte sich der Umsatz jedoch um 3,4 Prozent auf 17,1 Millionen Euro (2017: 17,7 Millionen Euro). Dies ist insbesondere auf den starken Wettbewerb der Logistikbranche sowie auf das monatelang andauernde Niedrigwasser des Rheins und der Elbe zurückzuführen. Auf dem Railterminal in Linden und dem Containerterminal im Nordhafen wurden im Jahr 2018 insgesamt rund 77.000 Container und Ladeeinheiten umgeschlagen (2017: 81.000).