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Bildung

Goetheschule feiert Richtfest

Die umfangreiche Sanierung und Erweiterung des Gymnasiums Goetheschule schreitet voran: Am 28. August haben Schule und Stadtverwaltung das Richtfest in der neuen Sporthalle gefeiert. Die Bauarbeiten für den zweiten und dritten Bauabschnitt hatten im März 2017 begonnen. Im Herbst 2019 werden Schülerinnen und Schüler sowie Lehrkräfte, die derzeit im Gymnasium Limmer ausgelagert sind, wieder an den Stammsitz zwischen Franziusweg und Haltenhoffstraße zurückkehren. Die Baumaßnahmen umfassen ein Volumen von rund 34 Millionen Euro. In einem ersten Bauabschnitt, der 2014 fertiggestellt wurde, hatte die Landeshauptstadt Hannover bereits 4,7 Millionen Euro investiert.

Menschen in einer Halle. © LHH

Die Bauarbeiten für den zweiten und dritten Bauabschnitt in der Goetheschule hatten im März 2017 begonnen.

Der zweite und dritte Bauabschnitt umfasst die gesamte Schulliegenschaft einschließlich der Außenanlagen am Franziusweg. Erhaltungsfähige Bausubstanz wie der Klassentrakt und die Aula wurden teilweise bis auf den Rohzustand zurückgebaut und werden bedarfsgerecht saniert. Andere Gebäudeteile wie Naturwissenschaftstrakte und kleine Turnhallen wurden abgerissen und werden entsprechend dem aktuellen Raumbedarf neu gebaut. Darüber hinaus wird der Stammsitz nach Planungen des Büros "ppp architekten + stadtplaner" (Lübeck) von derzeit vierzügige auf fünfzügige Jahrgänge ausgebaut und auf das Abitur nach neun Jahren ("G9") erweitert. Im Wesentlichen sind dies folgende Maßnahmen: Sanierung und Erweiterung des alten Klassentrakts, Neubau und -organisation der Fachklassen und der Verwaltung, Abbruch von eingeschossigen Bauteilen (Naturwissenschaften, kleine Sporthallen), Sanierung der Aula und des Musikbereichs, Integration einer Mensa, Anbau von Räumen für die Sekundarstufe II sowie die Errichtung einer Dreifeldsporthalle mit Tribüne. Im Zuge der Arbeiten wird der Brandschutz verbessert und die Barrierefreiheit komplett hergestellt. Die Bestandsgebäude werden energetisch saniert (30 Prozent unter Energieeinsparverordnung), Neubauteile werden im Passivhausstandard errichtet.

OB Schostok: "Hervorragende Bedingungen für das Lernen und Lehren"

"Diese umfangreichen Baumaßnahmen an Hannovers größtem Gymnasium stehen beispielhaft für unsere Investitionen in die Bildung", betonte Oberbürgermeister Stefan Schostok. "Nach Fertigstellung der Arbeiten wird die Schule für das Lernen und Lehren hervorragende Bedingungen bieten. Die momentane Auslagerung des kompletten Schulbetriebs ermöglicht es, Sanierung und Erweiterung möglichst zügig durchzuführen."

Erster Bauabschnitt startete im September 2014

Im September 2014 war im ersten Bauabschnitt der Neubau eines Klassentrakts eingeweiht worden. Neben allgemeinen Unterrichtsräumen waren eine neue Eingangs- und Pausenhalle, eine Cafeteria, ein Musikraum und ein Sammlungsraum für den Musikunterricht entstanden. Der L-förmige Anbau bildet zusammen mit der vorhandenen Aula einen neuen Eingangshof an der Haltenhoffstraße.

Hintergrund

Die Goetheschule, derzeit mit rund 1.200 Schülerinnen und Schülern das größte hannoversche Gymnasium, wurde 1955 gegründet und ist nach Unterbringung in verschiedenen Gebäuden der Stadt 1957 in den damaligen Neubau am Franziusweg eingezogen.