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Neubau

Grundstein für neuen Verwaltungsbau gelegt

Drei Monate nach dem Start der Bauarbeiten hat union-boden-Geschäftsführer Karsten Klaus am 7. April, gemeinsam mit Oberbürgermeister Stefan Schostok den Grundstein für den gut 200 Meter langen und 40 Meter breiten Klinkerbau am Schützenplatz gelegt. Bis Frühjahr 2019 soll dort eine neue Außenstelle des Rathauses für rund 600 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter entstehen. 

Rote Backsteinfassade, lichtdurchflutete Büros, offene Architektur und bis zu sechs Geschosse hoch – das neue Verwaltungsgebäude für den Fachbereich Öffentliche Ordnung ist ein zentraler Baustein für die Stadtentwicklung Hannovers. Hanova errichtet den Verwaltungsneubau im Niedrigenergiestandard auf dem Grundstück der bisherigen KFZ-Zulassungsstelle und schafft modernen Büroraum für rund 600 städtische Mitarbeiter. Die Investitionskosten für das im Frühjahr 2019 bezugsfertige Gebäude belaufen sich auf rund 80 Millionen Euro. Die Landeshauptstadt Hannover wird in dem Gebäude ihre bisher im Stadtgebiet verteilten Behörden des Fachbereichs Öffentliche Ordnung bündeln.

Neuer Gebäudekomplex soll Zeit und Wege sparen

"Der einladend gestaltete Verwaltungsneubau ist eine echte Bereicherung. Für uns als Stadt, weil wir durch die gebündelte Kompetenz unter einem Dach noch bürgerfreundlicher handeln können. Die Bürgerinnen und Bürger haben für die besucherstärksten Behörden eine zentrale Anlaufstelle. Das spart Zeit und Wege. Daneben bekommt Hannover an exponierter Lage ein weiteres, attraktives und modernes Gesicht. Das Gebäudeensemble im Regierungsviertel unterstreicht einmal mehr den städtebaulichen Anspruch der Stadt", sagte Oberbürgermeister Stefan Schostok.

Mietbeginn ist im Frühjahr 2019

Bevor Anfang Januar mit den Bauarbeiten begonnen werden konnte, musste die 1965 gebaute KFZ-Zulassungsstelle abgerissen werden. Union-boden hatte den Gebäudekomplex samt Grundstück bereits 1998 von der Landeshauptstadt erworben, sich mit dem Areal 2014 an der Ausschreibung für den Mietneubau beworben und 2015 nach Prüfung des Angebots dann den Zuschlag bekommen. Der Mietvertrag mit der Stadt wurde im März 2016 unterschrieben. Die Laufzeit beträgt fast 30 Jahre. Mietbeginn ist im Frühjahr 2019.

union-boden-Geschäftsführer lobt Zusammenarbeit mit Bauamt

"Die Abstimmung mit dem Bauamt war sehr eng und intensiv. Da der Bebauungsplan schon ambitioniert ist, war es nötig, ab Juli 2016 immer wieder Teil-Baugenehmigungen zu beantragen, die schnell und problemlos bearbeitet wurden. Hier muss man den Verantwortlichen wirklich ein Lob aussprechen. Zumal die Abstimmungen mit den vielen unterschiedlichen Dienststellen hinsichtlich der unterschiedlichen Anforderungen auch zeitintensiv war", sagte union-boden-Geschäftsführer Karsten Klaus.

19.000 Quadratmeter Nutzfläche auf sechs Etagen

Das Grundstück ist gut 10.000 Quadratmeter groß. Die Grundfläche des Verwaltungsneubaus umfasst rund 7.350 Quadratmeter. Die Nutzfläche über die sechs Stockwerke addiert sich auf rund 19.000 Quadratmeter. Die Bruttogeschossfläche beträgt 31.000 Quadratmeter. Da der Untergrund problematisch ist und nachgeben könnte, ruht der Neubau auf 500 Betonpfählen, die in den letzten Wochen in den Boden gerammt wurden. Dafür war es notwendig, den Grundwasserspiegel um gut einen Meter abzusenken und vorab ein aufwendiges Beweissicherungsverfahren bei den umliegenden Gebäuden durchzuführen und vorhandene Schäden zu dokumentieren. Denn das Setzen der Pfähle ließ die Erde deutlich spürbar erschüttern. Bis zur Fertigstellung werden 25.000 Kubikmeter Beton und 3.500 Tonnen Stahl verbaut werden.

200 umliegende Bäume werden täglich gewässert

"Wir haben einen sehr engen Dialog mit den Nachbarn – dem Justizministerium, dem LKA, der Polizeidirektion und der internationalen Schule – geführt und so schon zum Start der Bauphase durch Transparenz Verständnis erfahren. Das gilt auch für unsere nächtliche Bewässerungsaktion der rund 200 Bäume im Umkreis von 75 Metern. In Folge der Grundwasserabsenkung lassen wir es nachts aktuell regnen und berieseln die Pflanzen künstlich. Jeder Baum wird pro Nacht mit 150 Litern gewässert. Dafür haben wir eigens einen 'Rainman' eingestellt", sagte Karsten Klaus.

2.000 Besucherinnen und Besucher werden täglich erwartet

Die publikumsstärksten Ämter sind im Erdgeschoss untergebracht. Mit zunehmendem Stockwerk nimmt die Laufkundschaft ab. Die Stadt rechnet mit 2.000 Besuchern täglich. In Spitzenzeiten können es auch bis zu 3.500 Besucher sein. Der Gebäudekomplex besteht aus drei Bürotürmen mit jeweils sechs Etagen, die miteinander von mindestens dreigeschossigen Elementen zu einem Gesamtensemble verbunden werden. Das gesamte Gebäude wird barrierefrei sein. Acht Personenaufzüge steuern die Besucherströme. Eine vollflächige Tiergarage mit 112 Stellplätzen, drei integrierten Ladestationen für E-Autos und 88 Fahrradstellplätze für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter bildet das Untergeschoss.

Energiefreundliches Gebäude

Die Architekten haben mit großflächigen Fensterfronten gearbeitet. Das schafft ein luftiges und lichtdurchflutetes Ambiete im großzügig geschnittenen Foyer und sorgt an jedem Arbeitsplatz für reichlich Tageslicht. "Dank entsprechender Dämmung und der Dreifach-Verglasung unterschreitet der Neubau die Anforderungen der Energieeinsparverordnung im 30 Prozent", sagte Klaus.

Das Unternehmen

Als größtes Parkraumunternehmen Hannovers bewirtschaftet hanova mit der union-boden sieben Innenstadtparkhäuser mit 3.800 Stellplätzen, drei Stadtteilparkhäuser, vier Parkplätze und trägt mit dem Angebot an gepflegten, preisgünstigen und zentral gelegenen Parkmöglichkeiten zur Attraktivität der hannoverschen Innenstadt bei. "Damit das auch künftig so bleibt, investieren wir auch hier in die Zukunft, modernisieren und sanieren die Bestandimmobilien und bauen für die Stadt Kitas, Schulen und Gewerbeimmobilien wie das neue Verwaltungsgebäude Öffentliche Ordnung am Schützenplatz. Mit dem Umzug an die neue Kernzentrale am Klagesmarkt im Dezember 2016 haben union-boden und GBH die Gunst der Stunde genutzt, die Kräfte unter einer einer Dachmarke zu bündeln und ein gemeinsames Erscheinungsbild zu entwickeln. Seit Dezember 2016 treten die Gesellschaften des Gleichordnungskonzerns als vereintes "hanova" auf. Als starker Partner der Landeshauptstadt fühlt sich das Unternehmen der Stadt verbunden und den Menschen verpflichtet.