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Deutscher Nachhaltigkeitspreis

Hannover erneut nominiert

Die Landeshauptstadt Hannover ist offiziell für den Deutschen Nachhaltigkeitspreis 2017 in der Kategorie Großstädte nominiert. Nach 2016 ist es die zweite Benennung in Folge. Nun startet die zweite Wettbewerbsphase, in der das Engagement vertiefend geprüft wird und eine Expertenjury über Top drei und Siegerstädte entscheidet. Neben Hannover gehören Aachen, Bottrop, Gelsenkirchen und Heidelberg zu den Nominierten. 2016 war Hannover unter die Top drei der nachhaltigsten Großstädte in Deutschland gekommen, Sieger wurde Nürnberg.

Das Neue Rathaus © LHH (Neue Medien)

Nach 2016 ist die Landeshauptstadt Hannover zum zweiten Mal in Folge für den Deutschen Nachhaltigkeitspreis nominiert

"In der umfangreichen Bewerbung konnten wir deutlich machen, dass bei nahezu allen Themenfeldern der Stadtentwicklung die Zusammenarbeit von Stadtgesellschaft, Verwaltung und Politik eine große Rolle spielt und dabei die soziale, ökonomische, ökologische und kulturelle Dimension von Nachhaltigkeit gleichermaßen berücksichtigt werden. Das betrifft sowohl unsere größeren stadtweiten Projekte als auch die vielen Initiativen in den Stadtquartieren. Die erneute Nominierung der Landeshauptstadt Hannover ist deshalb eine große Anerkennung und zugleich Motivation für alle Beteiligten aus Verwaltung, Politik und Stadtgesellschaft, die sich für eine nachhaltige Entwicklung unserer Stadt engagieren", sagte Oberbürgermeister Stefan Schostok zur erneuten Nominierung und unterstrich: "Jetzt möchten wir den nächsten Schritt machen und erneut unter die ersten Drei kommen, von denen eine den Deutschen Nachhaltigkeitspreis 2017 gewinnen wird."

Stete Weiterentwicklung

"Jede nominierte Stadt geht ihren eigenen Weg einer nachhaltigen, integrierten Stadtentwicklung, der von der Jury bewertet wird. Unsere erneute Nominierung hat uns in unserem nachhaltigen Handeln bestärkt und wird auch dazu beitragen, dass unsere Ziele und Strategien nachhaltiger Entwicklung in der Verwaltung und von der Öffentlichkeit noch besser wahrgenommen werden", ergänzte Sabine Tegtmeyer-Dette, Hannovers Erste Stadträtin und Wirtschafts- und Umweltdezernentin. Hannover sei eine wachsende Stadt, in der die Handlungsfelder der Nachhaltigkeit in allen vier Dimensionen (Soziales, Ökonomie, Ökologie und Kultur) fortwährend – auch im Hinblick auf unsere globale Verantwortung – weiterentwickelt würden. "Bei den vielfältigen Herausforderungen wie Umwelt- und Klimaschutz, Ressourcenschutz, Anpassung an den Klimawandel, nachhaltiges Wirtschaften, Flächenmanagement, umweltfreundliche Mobilität, Bildung, Inklusion, soziale Teilhabe und aktuell vor allem die Integration von geflüchteten Menschen kann Hannover auf einen starken Rückhalt in der Politik, ein modernes Verwaltungsmanagement und ein herausragendes Engagement in der Zivilgesellschaft zurückgreifen", so die Erste Stadträtin.

Dies wurde auch im integrierten Stadtentwicklungsprozess "Mein Hannover 2030" besonders deutlich. Das Programm wurde unter Beteiligung aller Dezernate und Fachbereiche, Politik, Wirtschaft, Wissenschaft, der Institutionen und Verbände aus Umwelt, Soziales und Kultur sowie den Bürgerinnen und Bürgern (17.000 Beteiligte in 200 Dialogveranstaltungen) erarbeitet. Es gibt die Leitziele und Strategien in den Handlungsfeldern einer integrierten Stadtentwicklung für die kommenden Jahre vor und stellt dabei Nachhaltigkeit als ein wichtiges Querschnittsthema heraus.

Begründung für die Nominierung

Die Stiftung Deutscher Nachhaltigkeitspreis e.V. begründet die Nominierung der Landeshauptstadt Hannover wie folgt: "Hannover ist in vielen Aspekten kommunaler Nachhaltigkeit Vorbild. Die Bundeshauptstadt der Biodiversität stützt sich dabei auf eine langjährige Tradition nachhaltiger Stadtentwicklung, auf einen starken Rückhalt in der Politik und der Zivilgesellschaft sowie auf ein modernes Verwaltungsmanagement: Die Hannoveraner leben Nachhaltigkeit, wie sich auch in einer sehr hohen Beteiligungskultur zeigt. Sozial gerechte und inklusive Quartiere, eine klimaneutrale Stadtverwaltung, kulturelle Teilhabe an Programmen wie 'Jugend lebt Stadt' oder 'UNESCO City of Music' sowie eine umfassende Förderung des Radverkehrs sind nur einzelne Beispiele, die Hannovers Exzellenz in Sachen Nachhaltigkeit verdeutlichen. Das 'Verwaltungsentwicklungsprogramm 2016-2020' sowie ein Investitionsmemorandum sind nur zwei Garanten für eine nachhaltige Zukunft der niedersächsischen Landeshauptstadt."

Über den DNP

Der Deutsche Nachhaltigkeitspreis (DNP) ist die nationale Auszeichnung für Nachhaltigkeitsengagement und einer der renommiertesten Preise seiner Art in Europa. In diesem Jahr wird er zum zehnten Mal verliehen. Träger ist die Stiftung Deutscher Nachhaltigkeitspreis e.V. in Zusammenarbeit mit der Bundesregierung, kommunalen Spitzenverbänden, Wirtschaftsvereinigungen, zivilgesellschaftlichen Organisationen und Forschungseinrichtungen. Ausgezeichnet werden seit 2008 Unternehmen, die vorbildlich wirtschaftlichen Erfolg mit sozialer Verantwortung und Schonung der Umwelt verbinden. Seit 2012 werden auch Kommunen geehrt, die im Rahmen ihrer wirtschaftlichen Möglichkeiten die lokale Entwicklung vorbildlich nachhaltig gestalten und damit in besonderer Weise den Gedanken einer zukunftsfähigen Gesellschaft fördern. Die Auszeichnung am 8. Dezember erfolgt für Kommunen in drei Größenklassen: Großstadt, mittelgroße Stadt und Kleinstadt/Gemeinde. Die Allianz Umweltstiftung vergibt in jeder Kategorie circa 35.000 Euro für Nachhaltigkeitsprojekte.

Weitere Informationen zum Deutschen Nachhaltigkeitspreis bietet das Internet unter www.nachhaltigkeitspreis.de.