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Gedenkfeier

Hiroshima-Gedenktag

Mit einem Gedenktag hat die Stadt Hannover am Montag, 6. August, wie jedes Jahr an den weltweit ersten Atombomben-Angriff auf die japanische Stadt Hiroshima vor 73 Jahren erinnert.

Anschlagen der Friedensglocke durch Bürgermeister Klaus Dieter Scholz und Superintendent Thomas Höflich im Mahnmal Aegidienkirche. © LHH

Anschlagen der Friedensglocke durch Bürgermeister Klaus Dieter Scholz und Superintendent Thomas Höflich im Mahnmal Aegidienkirche. 

73 Jahre sind vergangen seit dem Atombombenabwurf über den japanischen Städte Hiroshima und Nagasaki. In Hiroshima kamen rund 100.000 Menschen unmittelbar ums Leben. Bis heute sterben EinwohnerInnen an Krebs, als Langzeitfolge der Strahlungen.

Wie jedes Jahr gedenkt die Stadt am Jahrestag des Atombombenabwurfes auf Hannovers Partnerstadt Hiroshima, der Opfer und erneuert mit dem Anschlagen der Friedensglocke ihr Versprechen, alles zu tun, damit Hiroshima und Nagasaki nicht wieder geschehen. 

Schon am Sonntag,  5. August, hatte das Hiroshima Bündnis um 20 Uhr in den Hiroshima-Gedenkhain auf der Bult zu Gesprächen und zum Nachdenken über die Atombombenabwürfe vor 73 Jahren und die Konsequenzen für heute eingeladen. Im Verlauf des Abends wurden Kerzenlichter aufgestellt, um an die Opfer des Atombombenabwurfs zu erinnern.

Programm 6. August

Der Hiroshima-Tag, Montag, 6. August, beginnt um 8 Uhr mit der Gedenkfeier und dem Anschlagen der Friedensglocke und einer Kranzniederlegung durch Bürgermeister Klaus Dieter Scholz und Superintendent Thomas Höflich im Mahnmal Aegidienkirche. Jugendliche des Christlichen Vereins Junger Menschen (CVJM) legen Papierkraniche nieder.

Im Anschluss um 8:15 Uhr beginnt die Teemeisterin und Kulturbotschafterin Hiroshimas Hiroyo Nakamoto ihre Trauer-Teezeremonie. Von 12 bis 17.30 Uhr ist die Aegidienkirche ein Ort der Stille, des Gebets und der Meditation. Ab 12 Uhr bietet die Deutsch-Japanische Gesellschaft Chado-Kai (DJG) an, gemeinsam Papierkraniche zu falten.