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Präsentation

KEP 2030: Übersichtliches Layout und außergewöhnliches Design

Hannovers Kulturentwicklungsplan (KEP) überzeugt: Nicht nur dadurch, dass erstmals gemeinsam mit der vielfältigen und breit aufgestellten Kulturszene eine Kulturstrategie für die nächsten zehn Jahre erarbeitet wurde, sondern auch durch sein Äußeres. Am Freitag, 19. Juni 2020, haben Kulturdezernentin Konstanze Beckedorf und ihr KEP-Team, Dr. Carola Schelle-Wolff (Fachbereichsleitung Kultur), Kulturbüroleiter Dr. Benedikt Poensgen und Bernd Jacobs (Leitung "Junge Kultur" im Kulturbüro) sowie der Grafikdesigner Hardy Seiler den frisch gedruckten, ersten hannoverschen KEP mit dem passenden Titel "Vorwärts nach weit" präsentiert.

Für die Kulturstadt Hannover ist der KEP laut Kulturdezernentin Konstanze Beckedorf aktuell in zweierlei Hinsicht bedeutend: "Zum einen läutet er zusammen mit der Bewerbung um den Titel der Kulturhauptstadt Europas 2025 den Wandel zur internationalen Kulturmetropole ein. Und zum anderen stärkt der KEP die Kultur in Hannover und weist mitten in der Corona-Pandemie eine Perspektive für die Kulturszene mit dem Blick ‚vorwärts nach weit‘ auf."

Über das Design sagt Hardy Seiler: "So wie der Inhalt ist auch die Gestaltung des Kulturentwicklungsplans die notwendige Weiterentwicklung einer Vision. Satz und Layout des KEP vereinen Schwitters Handschrift mit neuartigen Materialien und Produktionstechniken."

Der Kulturentwicklungsplan (KEP) erscheint in einer Auflage von 1.000 Stück und richtet sich hauptsächlich an die Kulturschaffenden Hannovers. Alle, die in den "KulturZukunft"-Veranstaltungen an seiner Erarbeitung mitgearbeitet haben, können sich ein kostenfreies Exemplar bestellen. Den KEP gibt es im Layout der Druckversion auch als PDF zum Runterladen auf www.kep-hannover.de.

Inhalt KEP

Der KEP beschreibt zunächst Hannovers vielfältiges, teilweise exzellentes Kulturprofil. Eine Analyse der Potenziale und Herausforderungen benennt neben den Stärken auch die Herausforderungen und zeigt auf, an welchen Stellen eine infrastrukturelle und strategische Weiterentwicklung notwendig ist. Darauf aufbauend werden vier Handlungsfelder

  • Ein starkes Fundament,
  • Für Kultur als Möglichkeitsraum,
  • Auf der Weltbühne Hannover und
  • Im Mittelpunkt der Mensch

beschrieben, die mit 18 konkreten Zielen und insgesamt 133 Maßnahmen angegangen werden. Sie sollen dabei helfen, die bereits bestehenden guten Angebote zu bewahren, zu stärken, weiter zu entwickeln und ebenso notwendiges Neues zu ermöglichen. Zwölf Leitlinien, die sich aus den Handlungsfeldern ergeben, beschreiben die Grundlagen künftiger kommunaler Kulturarbeit sowie deren Umsetzung.

Um die Zielsetzungen in den Handlungsfeldern anschaulich und greifbar zu machen, wurden zudem insgesamt acht Modellprojekte entwickelt, mit denen die Kulturentwicklungsstrategie zügig in die Umsetzung gebracht werden soll. Diese umfassen zum Beispiel das Projekt der Digitalen Kulturstadt, die Entwicklung zweier Kulturareale und den Aufbau des Netzwerks Kulturelle Bildung. An all diesen Themen, deren Bedeutung in der derzeit schwierigen Situation besonders offenkundig ist, wird bereits gearbeitet.

So hat die Präsenz und Sichtbarkeit des Kulturangebots im digitalen Bereich einen starken Schub erhalten. Das Potenzial des Kulturareals zwischen Oper, Schauspiel und Künstlerhaus wird durch das Hoftheater-Kooperationsprojekt zwischen Schauspiel, Region und Landeshauptstadt erfahrbar und die Bedeutung der Kultur für die Demokratiestärkung und –bildung ist angesichts der aktuellen Entwicklungen von Rassismus und fortwährender Diskriminierung umso deutlicher geworden.