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Ausstellung

Karl Möllers: Das Oval als Antwort auf die Frage, was ein Bild ist

Die Ausstellung "Karl Möllers Gesichtsfelder" vom 24. März bis zum 13. Mai in der Städtischen Galerie KUBUS in Kooperation mit der Galerie vom Zufall und vom Glück zeigt Malerei und Skulptur, darunter sowohl aktuelle Arbeiten wie auch eine retrospektive Übersicht über das Gesamtwerk von 1988 bis 2018.

v.l.n.r.: Karl Möllers (Künstler), Anne Prenzler (Leiterin KUBUS), Giso Westing (Kurator der Galerie vom Zufall und vom Glück) © LHH

v.l.n.r.: Karl Möllers (Künstler), Anne Prenzler (Leiterin KUBUS), Giso Westing (Kurator der Galerie vom Zufall und vom Glück)

Die ovale Form ist seit etwa zehn Jahren charakteristisch für die Arbeiten von Karl Möllers (*1953, lebt und arbeitet in Völksen). Für den Maler ist die ovale Form das Ergebnis intensiver, langjähriger Überlegungen zum Gesichtsfeld und zur Frage der Bildkomposition. 

Die Eröffnung ist am Freitag, 23. März um 19 Uhr. Zur Begrüßung sprechen Prof. Ute Heuer (Hochschule Hannover) und Anne Prenzler (Städtische Galerie KUBUS). Giso Westing (Kurator der Galerie vom Zufall und vom Glück) führt in die Ausstellung ein.

Zur Ausstellung „Karl Möllers Gesichtsfelder“

Die Bilder von Karl Möllers sind praktisch-künstlerische Überlegungen über das Wesen der Malerei, über das Sehen und über die Wirklichkeit des Bildes. In Auseinandersetzung mit dem Schwarzen Quadrat von Kasimir Malewitsch als symbolischer Nullpunkt der modernen Malerei entwickelt Karl Möllers mit dem Oval eine eigene Antwort, auf die Frage, was ein Bild ist – eine Antwort, die unsere Wahrnehmungsgewohnheiten berücksichtigt und zugleich reflektiert. Das Oval ermöglicht, so Möllers, das "Sehen auf den Bildern in Bewegung zu bringen", einen Wechsel zwischen den Ebenen, und ein freies "Verfolgen angebotener Rhythmen".

In seinen Bildern treffen zeichnerische Elemente als Fragmente von Erinnerung oder Wirklichkeitsbetrachtung auf abstrakte malerische Aspekte und ornamentale Erfindungen. Leerstellen, Übermalungen und Durchsichten tragen Überlegungen zur physischen Wirklichkeit des Bildes hinein. Auf wundersame Weise verbinden sich alle diese Aspekte zu Bildern, die ebenso stimmig wie spannungsreich und lebendig sind und damit in jeder Hinsicht überzeugen.