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Welttoilettentag

Keinen Müll in die Toilette werfen

Anlässlich des Welttoilettentages am 19. November appelliert die Stadtentwässerung Hannover daran, Toiletten nicht als Mülleimer zu missbrauchen und gibt Tipps für die richtige Entsorgung.

Am 19. November wird der Welttoilettentag volljährig – doch nicht immer läuft es wie gewollt. Was in Deutschland der Vergangenheit angehört, ist leider in weiten Teilen der Welt und teilweise auch in Europa ein häufig anzutreffendes Problem: Schätzungsweise über 40 Prozent der Weltbevölkerung verfügen nicht über sanitäre Anlagen. Dort landet ungeklärtes Abwasser samt Unrat in Senken, Gruben oder Bächen, wo es nicht nur zu Überdüngung, sondern neben der Geruchsentwicklung zu starken hygienischen Problemen bis hin zu gravierenden Krankheitsausbrüchen führt.

Die Geburtsstunde des Welttoilettentages

In Singapur erfuhr Ende der Neunzigerjahre Jack Sim von diesen Problemen und gründete wenig später die "World Toilet Organisation" (WTO), von der er heute noch Vorsitzender ist, um weltweit Menschen den Zugang zu funktionierenden Sanitäranlagen zu verschaffen. Schließlich wurde erstmalig am 19. November 2001 von der Welttoilettenorganisation zum "Welttoilettentag" aufgerufen. Die Vereinten Nationen ließen diesen Termin zum regelmäßig stattfindenden Jahrestag machen, um das Bewusstsein global zu stärken.

Dichtes Toilettennetz in der City

Auch in Hannover wird viel getan für die "Erleichterung". So gibt es in der City ein dichtes Netz kostenfreier Pissoirs und Toilettenanlagen – viele auch barrierefrei. Gegen Vorlage des Behindertenausweises kann beim Bürgeramt zudem der Euro-WC-Schlüssel erworben werden. Mit diesem können nicht nur Behindertentoiletten in vielen Städten europaweit und an Autobahnen bequem bedient werden, sondern auch Einrichtungen wie Aufzüge, Treppenlifte, Rufanlagen und Schranken vor Behindertenparkplätzen.

Empfehlungen der Stadtentwässerung Hannover

Trotz aller Aufklärungsarbeit läuft es in Hannovers Toiletten nicht ganz reibungslos, und das im wahrsten Sinne des Wortes. Rund 3,3 Tonnen an Abfall holen die Kläranlagen Herrenhausen und Gümmerwald pro Tag aus dem Abwasser. Plastik, Essensreste, Binden, Tampons, Taschen- und Feuchttücher, die sich nicht im Wasser auflösen, verursachen große Probleme in Kanalisation, Pumpwerken und Filteranlagen. Hinweis von der Stadtentwässerung: Einfach einen Restmülleimer im Bad aufstellen zur hygienischen Entsorgung. Rohe Essensreste in den Bio-Müll und gekochte in den Restmüll geben, wegen des Salzgehaltes. Fett aus Pfannen und Töpfen mit Küchenpapier aufsaugen oder größere Mengen in leeren Schraubgläsern oder Kunststoffbeuteln ebenfalls dem Restmüll zuführen. So bleiben auch Rohre in Bad und Küche sauber, ohne zu verstopfen oder gar Ratten anzulocken.