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Jugendliche

Kick-Off zur partizipativen App-Oper

100 Jugendliche machen Oper: In Kooperation mit dem MusikZentrum und der Landeshauptstadt Hannover produziert die Staatsoper Hannover die partizipative App-Oper "Unterwelt". Im Rahmen eines Pressegesprächs stellten Intendant Dr. Michael Klügl, Regisseur Martin G. Berger, Personal-, Bildungs-, Jugend- und Familiendezernentin Rita Maria Rzyski sowie Sabine Busmann und Holger Maack vom MusikZentrum das Projekt am 28. August genauer vor.

Zwei Frauen und zwei Männer an einem Tisch. © LHH

Stellten die partizipative App-Oper "Unterwelt" im Opernhaus vor: Sabine Busmann vom MusikZentrum Hannover, Opernintendant Michael Klügl, Personal-, Bildungs-, Jugend- und Familiendezernentin Rita Maria Rzyski und Regisseur Martin G. Berger.

Nach der 2008 entstandenen Produktion "Culture Clash: Die Entführung" sowie 2009 "Rheingold – Der Film" (ebenfalls in Zusammenarbeit mit dem MusikZentrum und der Landeshauptstadt Hannover) haben sich die Macher bei ihrer erneuten Zusammenarbeit die Geschichte von Orpheus und Eurydike als Grundlage genommen. Gemeinsam mit den beiden Regisseuren Martin G. Berger und Jonas Egloff erarbeiten rund 100 Jugendliche in den nächsten zehn Monaten eine Produktion, die am 29. Juni 2019 im Opernhaus zur Uraufführung kommt. Am Nachmittag des Kick-Offs am 28. August lernen die Jugendlichen sich gegenseitig, das künstlerische und pädagogische Leitungsteam kennen. Sie erkundeten das Opernhaus und erlebten in einem Musiktheaterworkshop, was es heißen kann, in die "Unterwelt" zu reisen.

Die Geschichte von Orpheus und Eurydike

Eurydike, die Frau von Orpheus, stirbt, aber der berühmte Sänger findet sich nicht damit ab. Er muss sie retten und begibt sich auf eine wagemutige Reise. Tatsächlich gelingt es ihm dank der Musik, die der Legende nach selbst Steine zum Weinen bringt, in die Unterwelt vorzudringen und die Götter zu erweichen. Er darf Eurydike tatsächlich nach Hause führen. Doch ist der Rückweg an eine große Vertrauensforderung gekoppelt: Orpheus darf sich zu seiner geliebten Eurydike nicht umdrehen ...

Über die App-Oper

Die Apps, Instrumente, Körper und Stimmen werden in "Unterwelt" zum Interface zur Welt der Musik, zu "Schlüsseltechnologien", um die Unterwelt der verlorenen Dinge, Tiere, Menschen, Gefühle zu eröffnen, zu bereisen und zu erforschen und herauszufinden, was den Menschen wie einst Orpheus die Kraft gibt, Hindernisse zu überwinden und den Blick hoffnungsvoll nach vorn zu richten. Dabei zeigt gerade der Clash von Digitalem und Analogem, Klassischem und Zukünftigem, Oper und Performance, wie zeitlos ein Mythos wie die Orpheus-Sage von Menschen aus allen Jahrhunderten erzählt.