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"Kita Waterloo"-Schriftzug an der Außenfassade der Kita © LHH (Neue Medien)

Die Kita Waterloo bietet Platz für 70 Kinder in drei Krippengruppen und einer Kindergartengruppe

Kinderbetreuung

Kita Waterloo offiziell eingeweiht

Seit einem halben Jahr werden Kinder in die Kindertagesstätte am Waterlooplatz betreut. Inzwischen fühlen sich alle dort richtig wohl, wie Oberbürgermeister Stefan Schostok und Stadträtin Rita Maria Rzyski bei der feierlichen Eröffnung am 12. Mai feststellen konnten.

Zwei Erwachsene schubsen eine Schaukel an, in der vier Kinder sitzen © LHH (Neue Medien)

Oberbürgermeister Stefan Schostok und Bildungsdezernentin Rita Maria Rzyski unterstützen beim Schaukeln

Die Kita Waterloo bietet Platz für 70 Kinder in drei Krippengruppen und einer Kindergartengruppe. Sie wurde nach modernem Kita-Standard in Modulbauweise errichtet. Drinnen herrscht eine helle und freundliche Atmosphäre.

Bedarfsgerechte Kinderbetreuung ist das Ziel

"Unser Ziel ist, in Hannover stets eine bedarfsgerechte Kinderbetreuung vorzuhalten, sowohl im Krippen-, als auch im Kindergartenbereich", sagte Oberbürgermeister Schostok. Angesichts steigender Kinderzahlen sei das natürlich eine Herausforderung, die die Stadt so gut wie möglich erfüllen wolle. Aufgrund der massiven Anstrengungen der Stadtverwaltung in den vergangenen Jahren und weiteren Ausbauplänen stehe Hannover insgesamt gut da, auch wenn es im Einzelfall immer mal Probleme geben könne, den gewünschten Platz möglichst nah am eigenen Wohnort zu finden.

Versorgungsquoten im Vergleich

Die neue Kita Waterloo liegt im Stadtbezirk Mitte. In diesem Bezirk kann derzeit für 60 Prozent aller Kinder unter zwei Jahren ein Krippenplatz angeboten werden, stadtweit liegt die Versorgungsquote bei 54,4 Prozent. Bei Kindern im Kindergartenalter beträgt die Versorgungsquote gut 104 Prozent im Stadtbezirk Mitte und stadtweit gut 101 Prozent.

Ausbau von Krippenplätzen geht weiter

Bei den Krippen strebt die Landeshauptstadt eine stadtweite Versorgungsquote von 65 Prozent an. Für dieses Ziel wurde deshalb auf dem sehr zentral gelegenen Waterlooplatz die neue Kindertagesstätte errichtet. Sie ist als zeitlich befristete Kita geplant, bis an anderer Stelle im Stadtbezirk Mitte in einigen Jahren eine dauerhafte Kita fertig gestellt ist.

Kita Waterloo arbeitet mit offenem Konzept

Die Kita Waterloo ist in der Nachbarschaft gut aufgenommen worden. Das Justizministerium gleich gegenüber hat sich schon vorgestellt, und auch der Kontakt zur Kita "Tiga-Park" der Oberfinanzdirektion ist gut, wie Bildungs-, Jugend- und Familiendezernentin Rzyski berichtete. "Die Kinder werden nach dem so genannten offenen Konzept betreut. Das heißt, alle Räume sind so ausgestattet, dass man sich frei bewegen kann und überall Materialien und Spielgeräte zu finden sind. Und zwar für jede Altersgruppe gleichermaßen", so Rzyski.

Integrative Kindergruppe

Die Stadträtin kündigte an, dass die Kindergartengruppe nach den Sommerferien in eine integrative Kindergartengruppe umgewandelt werden soll. Ein entsprechender Antrag liegt den Ratsgremien vor. Bei einer Zustimmung können dann bis zu vier Kinder mit Beeinträchtigungen in der Kita Waterloo betreut werden. Im Stadtbezirk Mitte gebe es einen erhöhten Bedarf an integrativen Kindergartenplätzen.