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Infrastruktur

Klimaverträgliche Mobilität am Wohnstandort

Die Landeshauptstadt Hannover (LHH) wurde vom Verkehrsclub Deutschland (VCD) als einer von fünf Standorten in Deutschland ausgewählt, an dem die Mobilität rund ums Wohnen klimaverträglicher und bequemer gestaltet werden soll. Außer Hannover nehmen noch die Modellregionen Berlin-Lichtenberg, Chemnitz, Darmstadt und Kiel an dem Projekt teil, dass vom Bundesumweltministerium gefördert wird.

Schrägaufnahme von Hannover mit Blick auf das Neue Rathaus, die Südstadt und den Maschsee. © Karl Johaentges

Schrägaufnahme von Hannover mit Blick auf das Neue Rathaus, die Südstadt und den Maschsee.

In den nächsten zweieinhalb Jahren soll ein kontinuierlicher Dialog zwischen der Projektpartnerin Landeshauptstadt Hannover, der Wohnungswirtschaft sowie den Mobilitätsdienstleistern etabliert werden. Ziel ist es, sowohl im Wohnungsbestand als auch beim Neubau von Wohnquartieren die Infrastruktur so zu verbessern, dass es für Mieterinnen und Mieter direkt im und am Wohnort bequeme, kostengünstige und intelligente Mobilitätsangebote alternativ zum Auto gibt. In einer Auftaktveranstaltung am 25. Oktober 2017 haben 30 Fachleute im Neuen Rathaus über Möglichkeiten einer klimafreundlichen Nahmobilität diskutiert. Beteiligt waren der VCD, die Stadt und weitere Fachleute aus verschiedenen Organisationen und Unternehmen (unter anderem Unternehmen der Wohnungswirtschaft). Die Aufgabe des VCD-Regionalkoordinators für Hannover hat Herr Christian Harstrick übernommen. Weitere vier Dialogforen sowie mehrere Fachveranstaltungen und Aktionen für Mieterinnen und Mieter sind in der Region Hannover bis Ende 2019 geplant. Auch in den anderen vier Modellregionen werden Dialogprozesse in Gang gesetzt.

Für ein besseres Klima

René Waßmer, der Projektleiter "Wohnen leitet Mobilität" des VCD-Bundesverbandes: "An der Haustür entscheidet sich, welche Verkehrsmittel wir nutzen. 80 Prozent aller Wege starten und enden hier. Hier steckt ein enormes Potential für eine klimaverträglichere Mobilität. Wir wollen Hannover unterstützen, Bewohnern die Fortbewegung zu erleichtern und dabei das Klima zu schützen." Michael Heesch, Leiter des Fachbereichs Planen und Stadtentwicklung der Landeshauptstadt Hannover: "Hannover setzt auf umweltfreundliche Mobilitätsformen, auf Verkehrssicherheit und auf ein innovatives Mobilitäts- und Verkehrsmanagement. Mit der Kampagne 'Lust auf Fahrrad' fördern wir bereits gesunde und klimafreundliche Fortbewegung. Planungsziel ist, die Nahmobilität in den Wohnquartieren zu stärken. Die Straßenräume entwickeln sich zu Stadträumen mit mehr Aufenthaltsqualität. Durch das Projekt 'Wohnen leitet Mobilität' soll den Menschen in Hannover die Möglichkeit gegeben werden, wohnungsnah auf alternative Mobilitätsangebote zugreifen zu können. Damit einhergehen soll insbesondere die langfristige Reduktion der mobilitätsbedingten CO2-Emissionen."