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Pflanzungen

Löwenbastion wurde aufgefrischt

Die Löwenbastion am Maschsee-Ostufer hat in diesem Jahr eine Auffrischung erhalten. Zuletzt hat der Fachbereich Umwelt und Stadtgrün der Landeshauptstadt Hannover in den vergangenen Wochen das lange Beet entlang der Mauer am unteren Uferbereich der Löwenbastion komplett neu bepflanzt. 

Eine Bank vor einer Hecke. Davor ein Beet. © LHH

Das Beet an der Löwenbastion wurde mit neuen Sträuchern und Stauden bepflanzt. 

Nach rund 20 Jahren, die seit der Grundsanierung zur Expo 2000 ins Land gegangen sind, musste der Boden komplett ausgetauscht werden. Im Anschluss wurden auf den rund 200 Quadratmetern Beetfläche (100 Meter lang und zwei Meter breit) mehr als 650 insektenfreundliche Stauden, Sträucher und Gräser neu gepflanzt.

Insektenfreundliche Stauden, Sträucher und Gräser

Bei den Sträuchern handelt es sich Sommerflieder (Buddleja) in verschiedenen Sorten, die "Koreanische Abelie" (Abelia mosanensis), den japanischen Spierstrauch "Little Princess" (Spirea japonica) und den Fünffingerstrauch (Potentilla). Diese Pflanzen werden von farbenfrohen Stauden wie etwa "Kleines Immergrün" (Vinca minor), Silberglöckchen (Heuchera micrantha "Chocolate Ruffles"), Sonnenhut (Rudbeckia fulgida "Little Gold Star"), Elfenblume (Epiedium "Orangekönigin") begleitet, damit das Beet am Fuße der Löwenbastion ab dem Frühjahr aufblüht und ein Farbspektakel und Insektenmagnet von April bis Oktober entsteht.

Weitere Reparaturen an der Löwenbastion

In diesem Jahr waren zuvor schon einige Reparaturen an der Löwenbastion vorgenommen worden. So hat eine beauftragte Steinmetzfirma die Treppenanlagen im vergangenen Winter restauriert. Im Frühling haben die Beschäftigten des städtischen Ausbildungsbetriebs die wassergebundene Wegedecke auf der oberen Plattform erneuert.

Über die Löwenbastion Hannover

Die Löwenbastion, die in den 1930er-Jahren als Aussichtsplattform an der östlichen Uferseite errichtet wurde, dient heute als Veranstaltungsort vor allem zum Maschseefest. Das Bauwerk bildet den Endpunkt der vom Nordufer des Maschsees verlaufenden Kaimauer. Die beiden Löwen, die diesen Ort bewachen, wurden vom Bildhauer Arno Breker erschaffen. Als Vorbild für die Plastiken diente der Braunschweiger Löwe.