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Literatur

Leander Fischer gewinnt Deutschlandfunk-Preis

Bei den 43. Tagen der deutschsprachigen Literatur in Klagenfurt hat am Sonntag, dem 30. Juni, der in Hannover lebende Autor Leander Fischer, den mit 12.500 Euro dotierten Deutschlandfunk-Preis verliehen bekommen.

Leander Fischer, Schriftsteller © LHH

Leander Fischer, Schriftsteller

Das dreitägige, hochrenommierte Klagenfurter Wettlesen um den Ingeborg-Bachmann-Preis ist einer der wichtigsten Literaturwettbewerbe im deutschen Sprachraum und wird vom Deutschlandfunk und dem 3sat-Fernsehen alljährlich in voller Länge live übertragen.

Der im österreichischen Vöcklabruck geborene, in Hannover lebende Leander Fischer hat auf Einladung des Literaturkritikers Hubert Winkels seinen Text "Nymphenverzeichnis Muster Nummer eins Goldkopf" gelesen, der von Musik und vom Fliegenfischen handelt. Die Jury äußerte sich rundum sehr positiv über seine sprachliche Präzision und das Sprachspiel sowie auch darüber, wie Fischer seine Themen dicht und fließend miteinander verwebt. In seiner Schlussrede sagte Juryvorsitzender Hubert Winkels, dieses sei ein auffallend "guter Jahrgang" gewesen.

Fischer, der am Hildesheimer Literaturinstitut literarisches Schreiben studiert, und der bislang nur in Literaturzeitschriften-Texte veröffentlicht hat, arbeitet derzeit an seinem ersten Roman. Er leitet seit April die "Junge Schreibwerkstatt" des Kulturbüros Hannover und war Anfang Juni auch Teilnehmer der "1. Hannoverschen Autor*innenkonferenz".