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Umbauarbeiten

Moltkeplatz zum Teil zum Spielen freigegeben

Der Umbau des Moltkeplatzes (Stadtteil List) ist auf der Zielgeraden. Der größte Teil der neu gestalteten Fläche mit dem Kinderspielplatz wurde nach rund einem Jahr Bauzeit am 5. März zum Spielen freigegeben. Die Ballspielflächen mit Bolzplatz, neuer Tischtennisplatte und Basketballspielfeld müssen allerdings noch abgesperrt bleiben. In diesen Bereichen konnte die abschließende Kunststoffdeckschicht vor dem Winter nicht aufgetragen werden.

Platz mit Menschen. © LHH

Der Moltkeplatz ist seit Anfang März wieder freigegeben. 

Voraussichtlich ab Mitte April - mit konstanten Temperaturen von mehr als zehn Grad Celsius – wird eine Spezialfirma die geplante farbige Beschichtung mit einem Gummigranulat und die Spielfeldmarkierungen einbauen. Auch die im Januar entnommenen Eiben-Heckenpflanzen wurden bereits durch neue Sträucher ersetzt. Für die vorbereiteten Standorte an den Platzrändern wurde die immergrüne, ungiftige Duftblüte (Osmanthus) aus der Familie der Ölbaumgewächse ausgewählt, die ursprünglich aus Asien stammt. Bis voraussichtlich Mitte Mai soll der gesamte Platz dann vollständig fertiggestellt sein.

Vielfältige Spielmöglichkeiten und gebogene Mauerlinien

Angelehnt an die ursprüngliche Schmuckplatzform aus der Gründerzeit um 1910 wurden die langen Platzränder durch erhöhte Steinkanten neu eingefasst und die Eingänge diagonal an den Platzecken mit gebogenen Mauerlinien betont. Durch die Neuordnung der Kinderspiel- und Ballspielflächen in zentraler Lage hat der innere Platz eine markante Schalenform durch einen umlaufenden Mauersockel erhalten. Damit verbunden ist eine großzügige Öffnung der östlichen Platzseite an der Ferdinand-Wallbrecht-Straße um das markante WC-/Kiosk-Gebäude. Die gesamte Spielausstattung wurde erneuert mit Schaukel, Hängematte, Karussell und Bodentrampolinen. Die große Kletterspielkombination hat bereits im Herbst vergangenen Jahres einen Renovierungsanstrich mit neuen linsenförmigen Dächern erhalten.

Ideen durch Kinderbeteiligung

Viele Anregungen und Ideen aus den Beteiligungsterminen mit Kindern konnten bei der Realisierung der neuen Spielausstattung berücksichtigt werden. Eine neue Sandspielfläche lädt die Kleineren in die Mitte des Platzes im Schatten der bestehenden Bäume (Platanen, Hainbuchen und Baumhasel) mit Spielpodesten, einem Sand-Kran und einem kleinen Spielhaus ein. Die Angebote sind rollstuhlgerecht erreichbar. Für die generationenübergreifende Begegnung und einen familienfreundlichen Aufenthalt sind kleine Tischgruppen und Sitzangebote im Zentrum des Platzes neben der Sandspielfläche entstanden, die auch für Menschen im Rollstuhl gut anfahrbar sind.

Kostenrahmen eingehalten

Der Umbau wurde im Rahmen des Programmes "Hannover schafft Platz" finanziert. Der Kostenrahmen für das Projekt einschließlich der Tiefbauarbeiten auf den Gehwegflächen mit rund 1,25 Millionen Euro wurde eingehalten. Zusätzlich finanzierte der Stadtbezirksrat Vahrenwald-List den Einbau eines Trinkbrunnens sowie acht festeingebaute drehbare Stühle für zusammen 25.000 Euro.