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Fete de la Musique

Musikalischer Sommeranfang in der Innenstadt

Am 21. Juni feiert Hannover an 35 Bühnen-Standorten (In- und Outdoor) mit rund 2.500 Musikerinnen und Musikern aus Nah und Fern die Fête de la Musique. Die UNESCO City of Music ist damit erneut Teil der weltweiten Bewegung, denn mittlerweile zelebrieren mehr als 500 Städte rund um den Globus das größte Musikfest der Welt. Hannover zählt neben Berlin und Paris zu den größten Veranstaltungen seiner Art.

Markus Lüdke (Geschäftsführer Musikland Niedersachsen), Oberbürgermeister Stefan Schostok, Meret Voßler (Produktionsassistenz, MusikZentrum Hannover), Ahed Nofal (Bundesfreiwilligendienstleistender "Welcome Board") präsentieren das Programm des diesjährigen Musikfestivals. © LHH (Neue Medien)

Markus Lüdke (Geschäftsführer Musikland Niedersachsen), Oberbürgermeister Stefan Schostok, Meret Voßler (Produktionsassistenz, MusikZentrum Hannover), Ahed Nofal (Bundesfreiwilligendienstleistender "Welcome Board") präsentieren das Programm des diesjährigen Musikfestivals.

Motto der Fête 2017

Von Jazz, Klassik und Soul bis hin zu Rock, Pop und Elektro – die Fête de la Musique in Hannover bietet für alle Musikliebhaberinnen und -liebhaber das passende Genre. In diesem Jahr steht die Fête de la Musique unter dem Motto "Fête in Bewegung". Die Besucherinnen und Besucher können sich auf musikalische Mitmachangebote und tänzerische Showeinlagen freuen.

Weltweites Musikfest zur Völkerverständigung & Toleranz

"Die Fête de la Musique am 21. Juni ist aus Hannovers Eventkalender kaum noch wegzudenken. Sie ist ohne Frage nicht nur eine der größten, sondern auch eine der lebendigsten und buntesten Veranstaltungen Hannovers. Die Fête lebt vom Engagement aller: den musikalischen, den musikfördernden und musikliebenden Einwohnerinnen und Einwohnern. Seien Sie dabei, wenn Hannover dieses  feiert", so Oberbürgermeister Stefan Schostok.

Internationales Flair

Hannovers Weltoffenheit zeigt sich unter anderem auf den Bühnen am Kröpcke und am Schillerdenkmal. Auf dem Kröpcke ist Musik aus den hannoverschen Partnerstädten Rouen, Poznan und Leipzig zu hören. Ergänzt wird das Bühnenprogramm durch einen Singer/Songwriter aus der UNESCO City of Music-Stadt Liverpool. Die musikalische Vielfalt der Fête ist auch auf der UNESCO City of Music-Bühne am Schillerdenkmal erlebbar. Die Beiträge kommen von Musikerinnen und Musikern sowie Bands aus Hannover und internationalen Gästen aus den City of Music-Städten Liverpool (England), Idanha-a-Nova (Portugal) sowie Katowice (Polen).

Weiteres internationales Flair wird auf der "Welcome Bühne" an der Marktkirche zu spüren sein. Hier wird besonders deutlich, dass Musik als Kunstform für Völkerverständigung und Toleranz steht. Das Musikland Niedersachsen, Radio Leinehertz und viele weitere Partnerinnen und Partnern sowie Initiativen bringen Menschen ins Gespräch. Bei globalen Klängen treffen sich alteingesessene und neu angekommene HannoveranerInnern mit Wurzeln in aller Welt. Darüber hinaus erwarten die Besucherinnen und Besucher spezielle Workshops, Aktionen und vieles mehr.

Cirque Electrique – "Das Festival im Festival"

Besonders für die Fête ist die Niedrigschwelligkeit der Veranstaltung, die ermöglicht, dass alle Beteiligten eigene Konzepte mit einbringen können. Deutlich wird das beim Cirque Electrique, der mittlerweile bereits zum vierten Mal stattfindet. Durch die Beteiligung verschiedener hannoverscher Labels kann dieses "Festival im Festival" auf die Beine gestellt werden. In diesem Jahr bieten rund 30 DJs und Live-Acts auf vier hochwertig beschallten Bühnen am Goseriedeplatz einen facettenreichen Querschnitt der elektronischen Tanzmusik. 

Neue Bühnenpartnerinnen und -partner

Passend zum Motto "Fête in Bewegung" lädt das Musikland Niedersachsen zu 38 Mitmachangeboten wie Tanz-Kurzworkshops und musikalischen Ausprobierworkshops ein.

Das Fête-Netzwerk wird in diesem Jahr durch neue Bühnenpartnerinnen und -partner erweitert. Erstmals wird die Musik der Fête de la Musique auch auf der Niki-de-Saint-Phalle-Promenade zwischen Kröpcke und Hauptbahnhof erklingen. Auf drei Podesten treten verschiedene Formationen von bis zu drei Musikerinnen und Musiker auf.

Der Niedersächschische Chorverband lädt auf der Chorbühne am Hauptbahnhof mit einem vielfältigen Programm zum Mitsingen ein. 25 Chöre füllen den Ernst-August-Platz Bühne mit Klang.

Studierende des Bachelor-Studiengangs "Eventmanagement & Entertainment" der Fachhochschule des Mittelstands zeigen was sie im Studium gelernt haben und betreuen erstmals das Programm und Management der Bühne am Schrottdenkmal am Hohen Ufer. Die Besucherinnen und Besucher erwartet ein breites Spektrum von Singer/Songwriter-Auftritten, über Jazz-Ensembles bis hin zu Mitmachangeboten.

Neuerungen in der Fête de la Musique-App

Die App zur Fête de la Musique informiert auch dieses Mal wieder schnell und unkompliziert über das Programm. Die Verbindung zum Online-Musikdienst SoundCloud wurde verbessert. Verfügbare Songs können nach erstmaliger Öffnung in der App abgespielt werden. Hat man beim Durchstöbern der App eine Band gefunden, die man am 21. Juni auf keinen Fall verpassen will, kann diese in der Favoritenliste gespeichert werden. 15 Minuten vor Auftrittsbeginn gibt es eine Benachrichtigung.

Die App zur Fête de la Musique kann im Apple App Store oder im Google Play Store unter dem Stichwort "Fête Hannover" kostenlos heruntergeladen werden.

Für den Instant-Messaging-Dienst Snapchat gibt es erstmalig einen eigenen Fête de la Musique-Filter. Für eine gelungene Snapchat-Story können zu den gemachten Fotos direkt die dazugehörigen Standorte auf der Fête eingefügt werden.

Die Bühnen

Hintergrund zur "Fête de la Musique"

Die "Fête de la Musique", das größte Musikfest der Welt, findet immer am längsten Tag beziehungsweise in der kürzesten Nacht des Jahres statt. Menschen kommen an diesem Tag zusammen, machen Musik, spielen dabei ohne Gagen und tauchen die Stadt in ein einziges Festival. Die "Fête de la Musique" entstand 1982 als Fest der Straßenmusik in Frankreich und wird in Hannover seit 2008 jedes Jahr zum Sommeranfang (21. Juni) gefeiert. Bands, Chöre, DJs, Solistinnen und Solisten sowie Orchester aller Art erklären die gesamte Innenstadt zu ihrer Bühne.