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Aktion

Neue Obstwiese für Badenstedt

Kinder und Jugendliche haben am 8. Dezember insgesamt elf Obstbäume auf einer Grünfläche an der Fösse im Stadtteil Badenstedt angepflanzt. Dort wachsende Früchte sollen für alle umsonst sein. Die Aktion ist Teil des städtischen Programms "Mehr Natur in der Stadt".

Vier Kinder und ein Erwachsener auf einer Wiese. Sie setzen einen Baum in ein Erdloch. © Thomas Langreder

Die fleißigen Wildnisdetektive pflanzten mehrere Obstbäume an der Fösse. 

Insgesamt elf Obstbäume – verschiedene alte Apfelsorten, Birnbäume, Kirschen, Johannis- und Jostabeeren – wurden gepflanzt. Die "Wildnisdetektive", eine Gruppe von Drei-bis Zwölfjährigen aus der Badenstedter Nachbarschaft, hat die ersten Bäume am 8. November in die Erde gesetzt. Schülerinnen und Schüler der fünften und elften Klasse der Käthe-Kollwitz-Schule haben die Pflanzaktion am 9. November beendet. Die Jugendlichen setzen sich im Rahmen eines Schulprojekts mit der Bedeutung von Bäumen für das Klima auseinander. Umweltpädagogin Monika Schlüter nimmt regelmäßig mit den "Wildnisdetektiven" die Natur an der Fösse unter die Lupe und hat dort bereits im September 2018 ein "Grünes Theater" mit Naturmaterialien gebaut. Mit der Streuobstwiese wurde nun eine weitere Fläche ökologisch aufgewertet. 

Ein wichtiger Beitrag zum Klimaschutz

Streuobstwiesen sind wichtig für die ökologische Vielfalt, da sie vielen verschiedenen Tieren Futter und Unterschlupf bieten und einen Beitrag zum Klimaschutz leisten. Die Wiese in Badenstedt wird zusätzlich von den drei Mini-Schafen namens Flocke, Wuschel und Lenni beweidet, die als tierische Landschaftspflegerinnen fungieren und so den Rasenmäher überflüssig machen.

Über das Projekt

Die Neuanlage der Streuobstwiese wird vom Fachbereich Umwelt und Stadtgrün getragen und kostet rund 2.200 Euro. Im Rahmen des Programms "Mehr Natur in der Stadt" ist das Ziel gesetzt, innerstädtische Artenvielfalt zu fördern. Damit verknüpft ist auch das Projekt "Städte wagen Wildnis". Im Rahmen dieses Projekts "für mehr wilde Flächen in der Stadt" wurden bereits das "Grüne Theater" und "Die Wildnisdetektive" ins Leben gerufen. Das Projekt "Städte wagen Wildnis" wird durch das Bundesamt für Naturschutz mit Mitteln des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit gefördert.