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PROjekt Bolzplatz

Neuer Belag für Bolzplatz in Mühlenberg

Der Bolzplatz im Spielpark Mühlenberg hat einen neuen Belag erhalten und steht jungen Hobby-Fußballer*innen wieder zum Spielen zur Verfügung. Erstmals kam dabei ein Teppichvlies, gefüllt mit Quarzsand, zum Einsatz. Bürgermeisterin Regine Kramarek hat am 24. Oktober, mit Unterstützung von 96-Profi Waldemar Anton, den offiziell ersten "Anstoß" gemacht. Die Arbeiten dauerten etwa einen Monat und kosteten insgesamt rund 60.000 Euro. Finanziell unterstützt wurde die Erneuerung des Bolzplatzes von 96plus, dem Netzwerk, mit dem Hannover 96 gemeinnützige Projekte fördert.

Kinder und Erwachsene mit einem Scheck auf einem Bolzplatz. © LHH

Weihten den Bolzplatz ein: Christian Riedel (Director Communications EMEA von 96plus-Hauptpartner Clarios), Bürgermeisterin Regine Kramarek, 96-Profi Waldemar Anton und Josip Grbavac (Bereichsleiter Marketing Hannover 96).

"Der sogenannte 'Straßenfußball' auf Bolzplätzen hat nach wie vor eine große Bedeutung, im Stadtteil Mühlenberg vielleicht sogar eine besondere. Deshalb freue ich mich, dass wir den Jugendlichen hierfür ideale Bedingungen anbieten können", sagte Bürgermeisterin Regine Kramarek. Josip Grbavac, Bereichsleiter Marketing von Hannover 96, ergänzt: "Das PROjekt Bolzplatz ist eines unserer Lieblingsprojekte, weil es so viel Positives mit sich bringt. Bolzplätze fördern das nachbarschaftliche Zusammenspiel und sind ein wichtiger Anlaufpunkt für junge und junggebliebene Menschen in ihrem Viertel. Man kann sich sportlich austoben und lernt sich dabei gegenseitig besser kennen. Bolzplätze gehören zur Stadtkultur dazu und machen unser wunderschönes Hannover noch lebenswerter."

Bolplatzdecke war durch Stollenschuhe beschädigt

Die wassergebundene Decke des Bolzplatzes war trotz mehrmaligen Reparierens stark beschädigt. Hauptgrund war, dass die Anlage häufig mit Stollenschuhen bespielt wurde. Nach guten Erfahrungen anderer Städte mit dem mit Quarzsand gefüllten Teppichvlies entschloss sich die Stadtverwaltung, diesen Untergrund an dieser Stelle zu nutzen. Bislang kam das Material in Hannover schon auf Spielplätzen (zum Beispiel an Hangrutschen) zum Einsatz, auf einem Bolzplatz nun zum ersten Mal. "Wir erhoffen uns von dieser Investition eine lange Haltbarkeit, einen geringeren Pflegeaufwand und eine gute Bespielbarkeit", betonte Kramarek. Der städtische Ausbildungsbetrieb für Garten- und Landschaftsbau hat den Unterbau mit Frostschutz- und Tragschicht hergestellt sowie die stoßdämpfende Matte unter dem Teppich ("Schockpads") eingebaut. Eine Fachfirma hat das Vlies verlegt und mit Quarzsand gefüllt.