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Neues Inklusionsprojekt startet bunt

Gemeinsam mit dem Freizeitheim Linden hat der Hör- und Sprachheilkindergarten der AWO am 17. März erste Ergebnisse des neuen Inklusionsprojektes "Bewegung ist der Funke" vorgestellt, das Kinder mit erhöhtem Förderbedarf und Kulturschaffende aus dem Stadtteil zusammenbringt.

Kinder, die eine Papierwand bemalen. © JenniferBank / BankPR

Mit vollem Körpereinsatz haben die Kinder etwas sehr Buntes geschaffen.

Am 13. März ist der Startschuss für das Inklusionsprojekt "Bewegung ist der Funke" gefallen. Das vom Freizeitheim Linden gemeinsam mit dem Hör- und Sprachheilkindergarten initiierte Projekt ist für Kinder mit erhöhtem Förderbedarf. Ein halbes Jahr lang werden Kulturschaffende aus dem Stadtteil Linden neue ästhetische Erfahrungen mit den Kindern der Kita sammeln und Begegnungen initiieren.

Projektwoche startet mit Kunst

Die erste Woche stand ganz im Zeichen der Kunst. Ein Raum wurde mit Papier ausgestaltet und von den Kindern mit den unterschiedlichsten Maltechniken künstlerisch gestaltet. Die Mädchen und Jungen malten mit Pinsel, Stempel, Spachtel, Rollen oder dem ganzen Körper. Gemeinsam mit Ute Stansch, Leiterin des Hör- und Sprachheilkindergartens, sowie Bettina Kahle vom Freizeitheim Linden präsentiert die Kinder das farbenfrohe Ergebnis am 17. März der Öffentlichkeit. Nach der Kunst-Projektwoche wird es noch eine Woche Landart, eine Woche Capoeira und eine Woche Theater mit einem Abschlussfest geben.

Der Hör- und Sprachheilkindergarten

In dieser Kita der Arbeiterwohlfahrt werden Kinder im Alter von drei bis sechs Jahren mit Sprach-, Sprech- und Hörstörungen betreut. Mit der Arbeit in der Gruppe, zu der jeweils acht Kinder gehören, soll die Gesamtpersönlichkeit der Kinder angesprochen, unterstützt und ausgebaut werden. Mit einem hohen Maß an Mitbestimmungsmöglichkeiten können sich die Kinder im Spiel beim Basteln und Malen, im Haus und bei Ausflügen ausprobieren und entfalten. Das Kita-Team begleitet sie dabei und hilft, wo es notwendig wird, unterstützt, erklärt, führt und ermutigt die Kinder, sich neue Bereiche zu erschließen. Nach einer sorgfältigen Diagnose wird für das einzelne Kind ein besonderer Therapieplan erstellt. Entsprechend wird in der sprachtherapeutischen Behandlung, in der Bewegungsförderung und in der psychologischen Betreuung Einfluss auf die Entwicklung des Kindes genommen mit dem Ziel, die sprachlichen, motorischen, kognitiven, sozialen und emotionalen Probleme zu beheben, zumindest aber zu verringern.