HANNOVER.DE | Das offizielle Portal der Region und der Landeshauptstadt Hannover

Zuletzt aktualisiert:

Erster Spatenstich

Neues Sozialgebäude für die Stadtentwässerung

Die Stadtentwässerung bekommt an ihrem Standort in der Sorststraße (Stadtteil Hainholz) ein neues Sozialgebäude. Den offiziell ersten Spatenstich dafür haben Hannovers Erste Stadträtin und Wirtschafts- und Umweltdezernentin Sabine Tegtmeyer-Dette, der kommissarische Betriebsleiter, Dr. Hans-Otto Weusthoff, und Ratsfrau Peggy Keller, zugleich Mitglied im Betriebsausschuss für Stadtentwässerung, am 11. Juni getätigt.

Drei Personen bei einem symbolischen Spatenstich © LHH

Peggy Keller, Sabine Tegtmeyer-Dette und Dr. Hans-Otto Weusthoff beim ersten Spatenstich

Auf einem Teil des bisherigen Parkplatzes des Verwaltungsgebäudes in der Sorststraße entsteht in den kommenden zwei Jahren für rund 8,5 Millionen Euro ein dreigeschossiger Neubau.

"Die tägliche Arbeit am und im rund 2.500 Kilometer langen Abwasserkanalnetz ist ein harter Job und unweigerlich eine schmutzige Angelegenheit. Umso wichtiger ist, dass die Beschäftigten angemessene Räumlichkeiten zum Waschen und Umziehen sowie für Pausen haben", bekräftigte Sabine Tegtmeyer-Dette die Notwendigkeit dieses Neubaus.

Rund 200 Umkleideplätze

In dem Gebäude entstehen rund 200 Umkleideplätze und mehr als 100 Duschen. Dank einer Gesamtfläche von über 2.600 Quadratmetern kann im neuen Gebäude für die Kanalbetriebsarbeiter*innen eine konsequente Schwarz-Weiß-Trennung eingehalten werden. Dies heißt zum Beispiel, dass separate Räumlichkeiten für das Betreten mit verschmutzter beziehungsweise sauberer Kleidung bereitgestellt werden. Gleichzeitig werden die Duschbereiche den individuellen Bedürfnissen entsprechen und sind entweder offen, mit Sichtschutz oder als Kabinen ausgebaut. Genügend große Spinde bieten allen die Möglichkeit, Bekleidung und persönliche Gegenstände belüftet unterzubringen. Auch die Informations- und Aufenthaltsbereiche werden einladend und den aktuellen Anforderungen entsprechend umgesetzt. Hierzu gehört auch die bauliche Anlehnung an den Passivhaus-Standard mit Wärmerückgewinnung und die Vorrichtung zum Nachrüsten von Solarmodulen auf dem Dach des Neubaus.

Das benachbarte vorhandene Gebäude aus den 1970er-Jahren weist einen hohen Sanierungsbedarf auf: So hat Feuchtigkeit dem Haus zugesetzt und die Armaturen sind veraltet. Zudem entspricht das Platzangebot nicht mehr heutigen Ansprüchen. Wenn das neue Haus fertiggestellt ist, sollen im bisherigen Sozialgebäude Büro- und Besprechungsräume entstehen.