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Drohmails

OB Onay: Einschüchterungsversuchen nicht nachgeben

In seiner Arbeit als Oberbürgermeister der Stadt Hannover könne und werde er sich durch Drohmails nicht beeinflussen lassen. Das erklärte Belit Onay am 23. Juli. Den Einschüchterungsversuchen dürfe man nicht nachgeben. Hannovers Stadtoberhaupt hatte am späten Dienstagabend eine rechtsextremistische E-Mail mit Morddrohungen erhalten.

Mann in einer Halle. © LHH / S. Wolters

Oberbürgermeister Belit Onay.

In der mit "NSU 2.0" und "Heil Hitler" unterschriebenen Mail wurden Onay sowie drei Bundespolitiker*innen der Grünen persönlich angesprochen. Das Schreiben ist an die Polizei weitergeleitet worden.

OB Onay: "Wir müssen alarmiert sein"

"Drohungen und Einschüchterungen nehmen ein unerträgliches Ausmaß an", sagte Onay. Er nehme die Mail sehr ernst. Neu sei, dass eine Drohung auch auf seine Familie Bezug nehme. "Wir müssen alarmiert sein, denn der verbalen Hetze folgen immer wieder Gewalttaten", betont der Oberbürgermeister. Die Gesellschaft und die Sicherheitsbehörden seien gefordert, sich konsequent in der Bekämpfung des Rechtsextremismus zu engagieren. In die Arbeit der Ermittler*innen habe er volles Vertrauen, erklärte Onay.

Dankbarkeit für Solidaritätsbekundungen

Der Oberbürgermeister bedankte sich für spontane Solidaritätsbekundungen, die ihn aus den Ratsfraktionen, der Landespolitik, aus der Stadtgesellschaft und der Belegschaft der Stadtverwaltung erreichten.