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Sommerschule 2020

OB Onay besucht Sommerschule der Landeshauptstadt Hannover

Die Corona-Krise hat durch den Ausfall von Präsenzunterricht bei Schüler*innen teilweise zu Lernrückständen geführt, die sie im Rahmen des regulären Unterrichts nicht aufholen können. Um diese Folgen abzumildern, weitet die Landeshauptstadt Hannover gemeinsam mit der Leibniz Universität Hannover das Konzept der "Sommerschule" aus. Gemeinsam mit Rita Maria Rzyski, Dezernentin für Personal, Bildung, Jugend und Familie, verschaffte sich Oberbürgermeister Belit Onay am 6. August einen ersten Eindruck über die "Sommerschule 2020". 

Mehrere Personen auf einem Schulhof. © LHH

Zu Besuch in der "Sommerschule": Oberbürgermeister Belit Onay und Rita Maria Rzyski, Dezernentin für Personal, Bildung, Jugend und Familie.

An sieben Schulstandorten (IGS Leonore-Goldschmidt-Schule, IGS List, IGS Linden, IGS Roderbruch, IGS Südstadt, IGS Vahrenheide/Sahlkamp, Realschule Dietrich-Bonhoeffer) werden 339 Kinder betreut, die nach den Sommerferien in die Jahrgänge sechs und sieben wechseln. Die Kinder der sechsten und siebten Klassen kommen aus 18 unterschiedlichen, weiterführenden Schulen der Landeshauptstadt Hannover. Mit der Grundschule Herrenhausen nimmt auch eine Pilotgrundschule als fester Standort mit 33 Kindern teil. Insgesamt werden es somit stadtweit 372 Schüler*innen das Angebot wahrnehmen.

OB Onay: "Sommerschule 2020 ist eine hervorragende Weiterentwicklung des Angebotes"

"Die Sommerschule 2020 ist eine hervorragende Weiterentwicklung des Angebotes. Mit der Basis, die mit der Sommerschule in den vergangenen Jahren gelegt wurde, ist es möglich gewesen, so schnell und gut auf die aktuelle Herausforderung zu reagieren. Die Kombination aus gezielter Förderung und vielen Freizeitmöglichkeiten, die die LHH bietet, ist einfach sehr gut geeignet, die Lehrinhalte und Freizeit gemeinsam mit anderen jungen Leuten zu gestalten. Ich danke Herrn Walter und Herrn Prof. Werning als Initiatoren, aber auch allen aktiven Organisator*innen für das hohe Engagement und die tolle Unterstützung, die wir auch vom Zoo Hannover und der GVH bekommen haben", so Oberbürgermeister Onay.

Dezernentin Rzyski: "Es ist richtig und wichtig, dass wir die jungen Menschen dabei unterstützen, die Lernrückstände aufzuholen"

"Es ist richtig und wichtig, dass wir die jungen Menschen dabei unterstützen, die Lernrückstände, die sich im zurückliegenden Schuljahr aufgebaut haben, wieder aufzuholen. Nur so kann der Start in das neue Schuljahr gelingen. Ich begrüße es sehr, dass erstmals auch eine Grundschule an der Sommerschule teilnimmt. Die Erfahrungen, die wir in diesem Sommer mit der Pilotschule machen, wollen wir nutzen, um vielleicht auch eine 'Herbstschule' gezielt für Grundschüler*innen zu entwickeln. Ich freue mich sehr, dass wir so viele Lehramtsstudierende für dieses Projekt gewinnen konnten. Die Praxiserfahrungen, die hier erworben werden können, helfen sicher auch im weiteren Verlauf des Studiums", so Rita Maria Rzyski, Dezernentin für Personal, Bildung, Jugend und Familie.

Über die "Sommerschule"

Die "Sommerschule" wird von 86 Studierenden betreut, hauptsächlich Lehramtsstudierende des Instituts für Sonderpädagogik der Leibniz Universität Hannover unter der Leitung von Prof. Rolf Werning. Als Organisator*innen fungieren an den einzelnen Standorten Studierende der Fakultät V der Fachhochschule Hannover (Bereich Sozialpädagogik). Die "Sommerschule" läuft über drei Wochen vom 3. bis zum 21. August 2020, jeweils montags, dienstags und donnerstags von 9 bis 16 Uhr sowie mittwochs und freitags von 9 bis 13 Uhr. Die Teilnahme ist freiwillig und kostenlos. Die "Sommerschule" 2020 knüpft an das bereits bestehende Konzept der "Sommerschule" an, weicht aber von den bisher angebotenen Großgruppenveranstaltungen, den Theater- und Zirkusprojekten ab. In diesem Jahr greift die "Sommerschule" vielmehr die besonderen Herausforderungen und Bedingungen auf, vor denen Schüler*innen durch die Maßnahmen zur Eindämmung der Corona-Pandemie stehen. Vorgesehen ist ein Unterricht in Kleingruppen mit bedarfsorientierter Förderung: Maximal zehn Schüler*innen werden von je zwei Studierenden im Teamteaching betreut. Auch Ausflüge und Freizeitaktivitäten sowie die Versorgung mit Mahlzeiten und Getränken gehören zum Programm.