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Städtischer Fuhrpark

OB Onay nimmt E-Ladesäulen in Betrieb

Die Landeshauptstadt Hannover baut ihre Ladeinfrastruktur weiter aus: Oberbürgermeister Belit Onay hat am 29. Juli gemeinsam mit Ulrich Prote, Leiter des Fachbereichs Umwelt und Stadtgrün, zwölf Ladestationen für die Elektrofahrzeuge des städtischen Fuhrparks in Betrieb genommen. 

Mann, der in einer Tiefgarage ein Auto mit Strom tankt. © LHH

Oberbürgermeister Belit Onay nahm die E-Ladesäulen in Betrieb. 

In der Tiefgarage des Fachbereichs Umwelt und Stadtgrün in der Arndtstraße wurden zwölf Ladestationen für die Elektrofahrzeuge des städtischen Fuhrparks in Betrieb genommen. Insgesamt stehen dort somit 14 Ladepunkte zur Verfügung. Derzeit verfügen die städtischen Fachbereiche über insgesamt 30 E-Fahrzeuge und bis 2022 werden noch weitere 105 dazu kommen. Am Standort in der Arndtstraße werden es in Kürze neun sein. Zwei Stellplätze mit jeweils einem Ladepunkt können demnächst die Mitarbeiter*innen der Stadt nutzen, die über E-Fahrzeuge verfügen. Die Einrichtung der Stationen hat rund 88.000 Euro gekostet und wurde mit Fördermitteln des Bundeswirtschaftsministeriums finanziert.

OB Onay: "Aufbau der Ladeinfrastruktur trägt dazu bei, die Stickstoff- und Lärmbelastung im Stadtgebiet zu reduzieren" 

"Der Aufbau der Ladeinfrastruktur trägt dazu bei, den Anteil der Elektrofahrzeuge im Stadtverkehr zu steigern. Das wiederum hilft, die Stickstoff- und Lärmbelastung im Stadtgebiet zu reduzieren, und ist ein wichtiger Beitrag hin zu einer umweltgerechten und noch lebenswerteren Stadt", sagte Oberbürgermeister Belit Onay bei der offiziellen Inbetriebnahme.

Elektromobilität in Hannover – Weiterer Ausbau der Ladeinfrastruktur

Die Errichtung der Ladeinfrastruktur an und in städtischen Gebäuden ist unter anderem die Aufgabe des Programms "H-stromert – E-Laden für kommunale, gewerbliche und private Mobilität in Hannover" mit zwölf Partner*innen aus Wirtschaft und Forschung. Ziel ist es, Ladepunkte für den städtischen Fuhrpark sowie auf öffentlich zugänglichen Parkplätzen von Verwaltungsgebäuden, Sporthallen, Schwimmbädern, an städtischen Friedhöfen und Schulen zu installieren. So bekommen Besucher*innen und Mitarbeiter*innen die Möglichkeit, ihr Elektrofahrzeug während der Besuchs- oder Arbeitszeit dort zu laden. 

Hintergrund

Insgesamt hat die Landeshauptstadt Hannover mit ihren Partner*innen vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie Fördergelder in Höhe von knapp 17 Millionen Euro eingeworben. Über einen Zeitraum von viereinhalb Jahren werden damit im Gesamtprojekt bis September 2022 rund 1.300 private und halböffentliche Ladepunkte in Hannover aufgebaut.