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Klimaschutz

Solarstrom für Leonore-Goldschmidt-Schule

Die ehemalige IGS Mühlenberg wird mit einer Solarstromanlage ausgestattet. Mit der Solaranlage, die so viel Strom erzeugen soll, wie 80 "Durchschnittshaushalte" in Hannover im Jahr verbrauchen, wird die Stadt voraussichtlich bis zu 42.000 Euro Stromkosten sparen. Zudem werden dadurch jährlich 100 Tonnen (120.000 Kubikmeter) weniger Kohlendioxid ausgestoßen.

Solarmodule auf einem Dach. © hanova

Die ersten Solarelemente wurden seit Sommer 2018 auf dem Dach der Leonore-Schmidt-Schule installiert. Seit Herbst produzieren sie Strom. 

Ein erster Teil der Anlage (99 Kilowatt) ist bereits fertiggestellt worden. Im kommenden Jahr werden weitere 99 Kilowatt ans Netz gehen, in 2020 dann noch einmal 70 Kilowatt. Die Solarstromanlage ist eines von mehreren Projekten, deren Förderung die Sparkasse Hannover mit dem Absatz ihres nachhaltigen Sparkassenbriefes N+ verbindet. Sie fördert das Projekt mit insgesamt 45.000 Euro (für jedes der drei Installationsjahre 15.000 Euro).

Anlage soll im Jahr 240.000 Kilowattstunden erzeugen 

Die Anlage des nach energetisch modernen Standards neu gebauten und im vergangenen Jahr eröffneten Schulgebäudes wird ab dem Jahr 2020 eine Leistung von 268 Kilowatt haben und etwa 240.000 Kilowattstunden Solarstrom jährlich erzeugen. Das entspricht circa 27 Prozent des Stromverbrauchs der Schule. Während der nutzungsarmen Zeiten im Schulgebäude, insbesondere in den Ferien und an Wochenenden, soll ein Teil des Solarstroms ins öffentliche Stromnetz gegen Vergütung eingespeist werden.

Stadt ist Mieterin der Leonore-Goldschmidt-Schule

Das frühere Gebäude der IGS Mühlenberg wurde in den vergangenen Jahren von der hanova WOHNEN GmbH durch einen modernen Neubau in Passivhausbauweise ersetzt und an die Stadt vermietet. Für die Errichtung der Solaranlage wurde ein zusätzlicher Pachtvertrag geschlossen.

Bereits 45 Solarstromanlagen auf städtischen Gebäuden

Auf den Dächern der städtischen Gebäude in Hannover befinden sich bereits 45 Solarstromanlagen, davon 29 auf Schulen. Sie erzeugen zusammen circa 1.200.000 Kilowattstunden pro Jahr Strom und können damit rechnerisch 400 hannoversche Durchschnittshaushalte mit Strom versorgen.