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Einzelfallhilfen in der Corona-Krise

Sozialfonds von Stadt und Region steht bereit

Die Corona-Krise hat erhebliche Auswirkungen auf Wirtschaft und Beschäftigung – und auf erwerbstätige Menschen. Viele von ihnen erleiden zumindest vorübergehend deutliche Einkommenseinbußen. Region und Landeshauptstadt Hannover haben deshalb einen gemeinsamen Fonds eingerichtet, den Corona-Sozialfonds. Um besondere soziale Härten zu vermeiden, werden 750.000 Euro bereitgestellt.

Die Einzelfallhilfe aus dem Corona-Sozialfonds ist am 15. Mai 2020 gestartet – und zwar ausschließlich als Online-Antrag. Anträge per Telefon, E-Mail oder Papier sind nicht möglich und werden nicht berücksichtigt.

Unterstützung durch den Fonds können (nur) Einwohner*innen der Umlandkommunen der Region und Stadt Hannover erhalten, die zum Zeitpunkt der Antragstellung ordnungsbehördlich gemeldet und als Kurzarbeit*in, Solo-Selbstständige*r, Freiberufler*in oder Kleinunternehmer*in (bis zu drei Beschäftigte) unmittelbar von der CoronaSARS-CoV-2-Pandemie betroffen sind. Auch Personen, die durch die Corona-Pandemie ihren Arbeitsplatz verloren haben und arbeitslos geworden sind, können von dem Hilfsfond profitieren.

Alle weiteren Informationen sowie das Antragsformular sind auf dieser extra eingerichteten Seite zu finden:

OB Onay: "Wir hoffen mit diesem Fonds, soziale Not zu lindern oder zu vermeiden"

"Die Verwaltungsspitzen der Landeshauptstadt und der Region Hannover sind sich ihrer Verantwortung für ihre Einwohner*innen, die sich in einer derartigen Notsituation befinden, bewusst. Besonders Familien – vor allem mit Kindern – sind in hohem Maße gefährdet, wenn die*der Hauptverdienende ausfällt. Hier ist schnelle, unbürokratische Hilfe gefragt. Wir hoffen mit diesem Fonds, soziale Not zu lindern oder zu vermeiden", erläutert Oberbürgermeister Belit Onay.

RP Jagau: "Wollen in der gesamten Region helfen"

"Die Corona-Pandemie hat gravierende Folgen auf das Leben aller Menschen in der Region Hannover. Der neue Fonds soll – wenn andere Hilfen nicht greifen – mit einer schnellen Einmalzahlung dort Abhilfe verschaffen, wo die Krise die eigene Existenz besonders bedroht. Mit dem Fonds wollen wir den Einwohnerinnen und Einwohnern in der gesamten Region helfen, die sich in einer akuten finanziellen Notlage befinden", ergänzt Regionspräsident Hauke Jagau.

"In der Corona-Krise kann es Situationen geben, in denen die Leistungen des Jobcenters nicht ausreichend sind. Hier ist der Corona-Sozialfonds eine gute Möglichkeit, um kurzfristig und unbürokratisch zu helfen", so der Geschäftsführer des Jobcenters Region Hannover, Michael Stier.