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Zertifikat

Stadt erhält Zertifizierung für Straßenbeleuchtung

Für das klimafreundliche Projekt "Sanierung der Straßenbeleuchtung" hat das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit (BMU) der Landeshauptstadt Hannover ein Zertifikat ausgestellt. Durch die Modernisierung von 1.260 Straßenleuchten würden in 20 Jahren 3.215 Tonnen CO₂ eingespart. 

Die Straßenbeleuchtung in der Weichselstraße– vorher (links), nachher (rechts) © LHH

Die Straßenbeleuchtung in der Weichselstraße – vorher (links), nachher (rechts)

Nach Auffassung des Bundesministeriums Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit (BMU) schützt die Landeshauptstadt Hannover (LHH) mit dem Projekt "Sanierung der Straßenbeleuchtung" das Klima. Ein Zertifikat bescheinigt der Stadt, dass durch die Modernisierung von 1.260 Straßenleuchten 3.215 Tonnen CO₂ in 20 Jahren eingespart würden. Das Projekt wird durch die Nationale Klimaschutzinitiative des Bundesministeriums gefördert. Es reiht sich damit in die konsequente Umstellung der öffentlichen Beleuchtung der LHH auf zeitgemäße Leuchtentechnik ein. Die vom BMU geförderte Umrüstung auf LED-Leuchten wird seit 2012 durchgeführt. Mittlerweile kommen rund 2.500 LED-Leuchten zum Einsatz. Für das Jahr 2019 ist der Einbau von zusätzlich 1.900 LED-Leuchten vorgesehen.

Rund 52.000 Straßenleuchten im Einsatz

In Hannover werden für die Beleuchtung von Straßen, Wegen und Plätzen aus Verkehrssicherheitsgründen insgesamt rund 52.000 Straßenleuchten eingesetzt. Ein weiterer Aspekt ist die Sicherstellung einer guten Aufenthaltsqualität durch die Stadtbeleuchtung sowie die Erlebbarkeit der Stadt bei Nacht für Bürgerinnen und Bürger sowie Touristinnen und Touristen. Das Thema der Energieeffizienz ist aufgrund der Anzahl der betriebenen Leuchten sowie der steigenden Energiepreise von besonderer Bedeutung.

Hannovers Anlagen in sehr gutem Zustand

Durch kontinuierliche Erneuerung sowie technische Weiterentwicklungen befinden sich die Anlagen Hannovers in einem technisch guten und energieeffizienten Zustand. Bereits im Jahr 2009 wurde die letzte Quecksilberdampf-Hochdrucklampe außer Betrieb genommen – sechs Jahre vor dem EU-Verbot dieser Leuchtmittel. Die Einführung von LED-Leuchten ist ein weiterer Beitrag, um Energiekosten effizient zu gestalten. Dabei ist vor allem der wirtschaftliche Aspekt von Relevanz. Auch die Teilnahme an Förderprojekten unterstützt die Energieeffizienzmaßnahmen wie beispielsweise die Umrüstung von konventionellen Fußgängerüberwegsleuchten auf moderne LED-Leuchten.  

Über die Nationale Klimaschutzinitiative des Bundes

Mit der Nationalen Klimaschutzinitiative initiiert und fördert das Bundesumweltministerium seit 2008 zahlreiche Projekte, die einen Beitrag zur Senkung der Treibhausgasemissionen leisten. Ihre Programme und Projekte decken ein breites Spektrum an Klimaschutzaktivitäten ab: Von der Entwicklung langfristiger Strategien bis hin zu konkreten Hilfestellungen und investiven Fördermaßnahmen. Diese Vielfalt ist Garant für gute Ideen. Die Nationale Klimaschutzinitiative trägt zu einer Verankerung des Klimaschutzes vor Ort bei. Von ihr profitieren VerbraucherInnen ebenso wie Unternehmen, Kommunen oder Bildungseinrichtungen.