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Sportleistungszentrum

Stadt und Landes­Sport­Bund schließen Vertrag

Die Landeshauptstadt Hannover und der LandesSportBund Niedersachsen e.V. (LSB) haben am 3. Mai einen gemeinsamen Vertrag zur Nutzung des Sportleistungszentrums Hannover geschlossen.

Zwei Männer und drei Frauen an einem Tisch. © LandesSportBund Niedersachsen

Ilka Seidel (Leiterin des Olympiastützpunktes), Reinhard Rawe (LSB-Vorstandsvorsitzender), Heike Rudolph (Fachbereichsleiterin), Oberbürgermeister Stefan Schostok und Sozial- und Sportdezernentin Konstanze Beckedorf.

Oberbürgermeister Stefan Schostok und der Vorstandsvorsitzende des LSB, Reinhard Rawe, die den Vertrag unterzeichneten, hoben dabei die bisherige sehr gute Zusammenarbeit und Kooperation im Sinne des Sports hervor. Diese wird mit Abschluss des neuen Vertrages fortgesetzt und intensiviert.  

Wichtiges Signal für den Leistungssport

Die Landeshauptstadt ist Eigentümerin des Grundstückes Ferdinand-Wilhelm-Fricke-Weg 2a und 2b. Gemeinsam mit dem LSB, dem Land Niedersachsen und dem Bund trägt sie Sorge für die Aufrechterhaltung des Betriebes des aus dem Bundesleistungs­zentrum Hannover hervorgegangenen Sportleistungszentrums Hannover. Die Einrichtung dient der Förderung des Leistungssports. Daneben erfolgt auch eine Nutzung durch Vereins- und Schulsport. Die Förderung des Leistungssports durch eine entsprechende Nutzung des Sportleistungszentrums obliegt in erster Linie dem LSB, während die Landeshauptstadt für die Förderung des Vereins- und Schulsportwesens durch eine entsprechende Nutzung des Sportleistungszentrums verantwortlich ist.

Vertragslaufzeit bis 2022

Der Vertrag, der ein Dauer bis 31.12.2022 hat, regelt das Verhältnis zwischen dem LSB, auch in seiner Funktion als Träger des Olympiastützpunktes Niedersachsen (OSP), und der Landeshauptstadt im Hinblick auf die Nutzung und Finanzierung des Sportleistungszentrums.

Über den Vertrag

Der LSB beteiligt sich anteilig an den Betriebskosten sowie an Bau- und Bauunterhaltungsmaßnahmen des Sportleistungszentrums. Mittel, die durch den Bund im Rahmen der Trainingsstättenförderung bewilligt werden, fließen in die Finanzierung durch den LSB in seiner Funktion als Träger des OSP mit ein und sind freiwillige Leistungen des Bundesministeriums des Innern. Die Landeshauptstadt verpflichtet sich, die Einrichtung in einem dem Spitzensport angemessenem Zustand betriebsbereit zu halten, der Anteil des LSB an den Kosten für die bauliche Unterhaltung des Sportleistungszentrums beträgt 36 Prozent. Über die Kostenbeteiligung bei gemeinsam als notwendig erkannten Investitionen treffen die Vertragsparteien im Einzelfall jeweils gesonderte Vereinbarungen.