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Umgestaltung

Steintorplatz: Siegerentwurf steht fest

Oberbürgermeister Belit Onay hat am 23. Januar die Entscheidung des Preisgerichts zur Umgestaltung des Steintorplatzes verkündet. Die Wahl ist auf den Entwurf des Büros GRIEGER HARZER Landschaftsarchitekten GbR aus Berlin gefallen. Der zweite Preis geht an das Büro LAD+ aus Hannover, auf dem dritten Platz ist das Büro West 8 aus Rotterdam.

Visualisierung eines Platzes. © GRIEGER HARZER Landschaftsarchitekten GbR

Der zentrale Platzbereich bietet Raum für bereits jetzt stattfindende Märkte, Sport- und Kulturveranstaltungen. Ein Erweiterung in Richtung Goseriede aktiviert den nördlich liegenden Stadtraum und bindet diesen an das Steintor an.

Der Bürgerbeteiligungsprozess zur Umgestaltung des Steintors startete im Juni 2018 mit Veranstaltungen auf dem Platz. Im Frühjahr 2019 wurden acht Büros vorgestellt (davon zwei Junge Büros unter 40 Jahre mit weniger als fünf Jahren Bürotätigkeit). Empfohlen war zudem die Kooperation mit Künstler*innen.

Keine Bebauung und mehr Grün auf dem Steintorplatz

Die wesentlichen Ergebnisse der Bürger*innenbeteiligung waren, dass keine Bebauung des Steintorplatzes erfolgen und der Platz ein Platz bleiben soll. Die Bürger*innen wünschten sich zudem eine stärkere Begrünung und, dass er weiterhin für Veranstaltungen nutzbar bleiben soll.

Jury-Entscheidung fiel am 21. Januar

Die Jury unter Vorsitz des Oberbaudirektors a. D. der Freien Hansestadt Hamburg, Prof. Jörn Walter, hat nach der öffentlichen Präsentation der anonymisierten Entwürfe am Dienstag (21. Januar) vor rund 350 interessierten Personen unter Einbeziehung der Anmerkungen der Bürger*innen die ersten drei Plätze ermittelt und den 1. Preis mit Überarbeitungshinweisen zur Realisierung vorgeschlagen.

Hohe Stele als digitales Lichtkunstwerk

Das Büro GRIEGER HARZER ist eines der jungen Büros aus dem Teilnehmerfeld. Es arbeitet mit der Künstlerin Ina Weise zusammen. Aus Sicht des Preisgerichts, erfüllt dieser Entwurf, die Anforderungen, die im Rahmen der Bürgerbeteiligung ermittelt wurden, am besten. Dazu zählen unter andrem ein höherer Anteil von Grün auf dem Platz und der Erhalt offener Platzflächen für Veranstaltungen. Ina Weise schlägt zentral auf dem Platzeine hohe Stele als digitales Lichtkunstwerk vor.

Ausstellung zeigt alle Arbeiten

Am Montag, 27. Januar, wird um 15.15 Uhr die Ausstellung aller Wettbewerbsarbeiten in der Bauverwaltung, Rudolf-Hillebrecht-Platz, (1. Obergeschoss) eröffnet. Diese sind bis zum 28. Februar von Montag bis Freitag in der Zeit von 8 bis 18 Uhr zu sehen.  Es ist zudem geplant, dass der 1. Preis in einer weiteren öffentlichen Veranstaltung vorgestellt wird, um noch einmal Anregungen aus der Öffentlichkeit aufnehmen zu können.