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Unglücksfall im Maschpark

Tiefe Trauer um 31-Jährigen

Der am Freitag (4. August) bei einem tragischen Unglücksfall im Maschpark von einem großen Ast getroffene 31 Jahre alte Mann ist nach Angaben der Polizei am Sonntagabend (6. August) seinen schweren Verletzungen erlegen. Oberbürgermeister Stefan Schostok spricht der Familie sein tiefes Mitgefühl aus. 

Bruchstelle des Astes der Kastanie © LHH

Bruchstelle des Astes der Kastanie 

"Das ist ein sehr trauriger Tag. Ich bin schockiert über dieses Unglück und seine tragischen Folgen. Die Verletzungen waren so stark, dass sich die Hoffnung auf ein Überleben des jungen Mannes leider nicht erfüllt haben. Unser Mitgefühl gilt den Angehörigen und Freunden des 31-Jährigen", erklärt Schostok tief betroffen.

Der 31-Jährige befand sich in der Nacht zum Sonnabend zu Fuß auf dem Heimweg vom nahe gelegenen Maschseefest, als plötzlich über ihm ein schwerer Ast einer Kastanie abbrach und ihn traf.

"Wir werden die Ergebnisse der Ursachenforschung eingehend analysieren. Nach allem, was unsere Baumexperten bei ihren ersten Untersuchungen festgestellt haben, waren Schäden durch unsere regelmäßigen Baumkontrollen nicht zu erkennen", erläutert der Oberbürgermeister.

"Tragischer Unglücksfall" 

"Das ist ein sehr tragischer Unglücksfall", äußert sich Wirtschafts- und Umweltdezernentin Sabine Tegtmeyer-Dette erschüttert. "Der abgebrochene Ast weist innen eine leichte Fäulnis auf, die im Zuge der regelmäßigen Kontrollen leider nicht zu erkennen war."

Die Bäume aller öffentlichen Grünflächen werden von den Experten des Fachbereichs Umwelt und Stadtgrün mindestens einmal jährlich überprüft sowie zusätzlich untersucht, wenn Auffälligkeiten gemeldet werden. Tegtmeyer-Dette: "Im Maschpark sind unsere Fachleute wegen des alten Baumbestandes besonders aufmerksam. Bei der jüngsten Routinekontrolle in diesem Bereich im Frühjahr sind an dieser alten Kastanie keine Schäden festgestellt worden."

Weitere Untersuchungen 

Der Bereich rund um die Kastanie nahe der Willy-Brandt-Allee bleibt bis auf weiteres abgesperrt. Tegtmeyer-Dette: "Es gibt im Maschpark nach Einschätzung unserer Fachleute aktuell keine konkrete Gefährdung bei anderen Bäumen. Wir haben aus reinen Vorsorgegründen gestern die 'Aktion Sicherer Schulweg' aus dem Maschpark direkt vor das Neue Rathaus auf den Trammplatz verlegt. Und wir werden vor dem 'Fest der Kulturen' am 19. und 20. August den Baumbestand im Park und auf dem Trammplatz noch einmal überprüfen."

Auf die Sicherheit beim Maschseefest hat der Unglücksfall nach Einschätzung der Fachleute keine Auswirkung. Rund um den Maschsee sind zudem unmittelbar vor dem Seefest alle Bäume kontrolliert worden. 

(Ursprünglich veröffentlicht am 5. August 2017, aktualisiert am 7. August 2017)