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Würdigung

Verdienstmedaille an Klaus Geburek verliehen

Im Auftrag des Bundespräsidenten hat Oberbürgermeister Stefan Schostok am 10. August die Verdienstmedaille des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland an Klaus Geburek verliehen, der sich seit vielen Jahren im sozialen und kirchlichen Bereich engagiert.   

Verdienstmedaille an Klaus Geburek verliehen © LHH

Klaus Geburek & Stefan Schostok

Klaus Geburek erhält die Auszeichnung, weil er sich seit Jahrzehnten im sozialen und kirchlichen Bereich besonders engagiert. Durch sein unermüdliches und uneigennütziges Wirken hat er einen wichtigen Beitrag für den sozialpolitischen Interessenverband, der sich für die Stärkung der sozialen Rechte einsetzt, geleistet. Der SoVD vertritt die Interessen der gesetzlich Rentenversicherten, der gesetzlich Krankenversicherten sowie der pflegebedürftigen und behinderten Menschen gegenüber der Politik. Stefan Schostok nannte den Geehrten eine "herausragende Persönlichkeit, die sich mit hohem Engagement für soziale Gerechtigkeit und für den Erhalt und den Ausbau der sozialen Sicherungssysteme stark macht".

Aus der Laudatio für die Verleihung der Verdienstmedaille des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland an Klaus Geburek

Seit 2005 ist Herr Geburek Mitglied des Sozialverbandes Deutschland e. V. (SoVD) Ortsverband Hannover-Döhren. In der Zeit von 2006 bis 2010 hat er dort das Amt des Zweiten Ortsvorsitzenden wahrgenommen. Nachdem der Vorstand des benachbarten Ortsverbandes Wülfel-Mittelfeld 2016 komplett zurückgetreten war, hatte Klaus Geburek zunächst die kommissarische Betreuung dieses Ortsverbandes wahrgenommen. Noch im gleichen Jahr ist er zum Ersten Ortsvorsitzenden gewählt worden und hat dieses Amt bis zur Fusion der Ortsverbände Hannover-Döhren und Wülfel-Mittelfeld zum neuen Ortsverband Döhren-Wülfel-Mittelfeld im Februar 2018 ausgeübt. Unter der Leitung von Herrn Geburek hat der Ortsverband verschiedene regelmäßige Gruppentreffen zur gemeinsamen Freizeitgestaltung und zum geselligen Austausch veranstaltet. Es sind gemeinsame Fahrten und Ausflüge durchgeführt sowie Veranstaltungen und Feiern organisiert worden. Um auch Kinder und Jugendliche für die Arbeit des SoVD zu gewinnen, ist in der "SoVD-Jugend" ein altersentsprechendes Programm aufgebaut worden. Im örtlichen SoVD-Beratungszentrum ist an mehreren Tagen in der Woche eine persönliche Beratung und Unterstützung in sozialrechtlichen Fragestellungen angeboten worden. Die Berater haben dabei auch die sozialpolitischen Interessen der Hilfesuchenden vertreten. Des Weiteren sind Informationsveranstaltungen und Vorträge zu sozialen und sozialrechtlichen Themen organisiert worden. Herr Geburek hat sich auch in die Arbeit des SoVD-Kreisverbandes Hannover-Stadt eingebracht. Von 2006 bis 2014 war er Kreisrevisor und übt seit 2014 die Funktion des Zweiten Kreisvorsitzenden aus. 2017 hat er den Vorsitz des Organisationsausschusses übernommen. Bei der Arbeitsgemeinschaft Döhrener Vereine von 1954 e. V. (AGDV) wirkte Herr Geburek bis 2016 ebenfalls im Vorstand mit. Von 2009 bis 2011 war er Beisitzer und hatte daran anschließend bis 2013 das Amt des Zweiten Vorsitzenden inne. Herr Geburek gehört seit langen Jahren der katholischen Pfarrgemeinde St. Bernward Hannover an. Seit vielen Jahren ist er Mitglied des Kirchenvorstandes und nimmt die Aufgabe des Protokollführers wahr. Seit 2015 unterstützt er die Flüchtlingshilfe der Pfarrgemeinde. Als gelungenes Beispiel seines Einsatzes ist die von ihm initiierte und durchgeführte Sammlung gebrauchter Fahrräder zu benennen, die an Flüchtlinge weitergegeben worden sind. Seit 1962 ist Herr Geburek Mitglied des Kolpingwerkes Deutschland Kolpingsfamilie St. Bernward in Hannover-Döhren. Seit über sechs Jahren ist er als Kassierer und Schriftführer im Vorstand tätig. Innerhalb der Kolpingsfamilie setzt er sich besonders für die Belange älterer und alleinstehender Mitglieder ein. Zudem vertritt Herr Geburek die Kolpingsfamilie als Delegierter im Bezirk Hannover und im Diözesanverband Hildesheim. Über dieses ehrenamtliche Wirken hinaus hatte sich Herr Geburek in die Kommunalpolitik eingebracht. Von 2006 bis 2007 und ab 2011 bis 2016 war er Mitglied des Stadtbezirksrates  Döhren-Wülfel. Ab 2006 hatte Herr Geburek den Vorsitz der SPD-Fraktion wahrgenommen, bis er aufgrund einer Erkrankung seiner Ehefrau seine politischen Ämter Ende 2007 niederlegte. 2009 ist Herr Geburek zur CDU gewechselt und war ab 2011 bis 2016 wieder Mitglied des Bezirksrates. In der Zeit zwischen diesen kommunalpolitischen Ämtern war Herr Geburek von 2009 bis 2011 Mitglied des Integrationsbeirates Döhren-Wülfel. Des Weiteren wirkte Herr Geburek von 2005 bis 2013 bei der Vereinigung der Schiedspersonen  Hannover-Bückeburg mit. In diesen acht Jahren war er Schiedsmann für den Stadtbezirk 8 (Döhren-Wülfel) und hatte zwischenzeitlich auch das Schiedsamt in den Stadtbezirken 6 und 7 (Bemerode-Kirchrode-Wülferode und Südstadt-Bult) vertretungsweise ausgeübt. Nach seinem Ausscheiden ist Klaus Geburek zum Ehrenmitglied ernannt und in den Ehrenrat berufen worden.