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Besichtigung der Räumlichkeiten

Wohnprojekt für Flüchtlingsfamilien in der Südstadt vorgestellt

In der Jordanstraße 30 (Stadtbezirk Südstadt-Bult) soll in Kürze ein Wohnprojekt für Flüchtlinge in Betrieb genommen werden. Noch bevor die neuen Bewohnerinnen und Bewohner einziehen, hatte die Stadtverwaltung alle Interessierten zu einem Besichtigungstermin am 6. März geladen. Etwa 20 Personen aus der unmittelbaren Nachbarschaft und dem Stadtteil waren gekommen, um sich ein eigenes Bild von der Unterkunft zu machen. Beschäftigte der Stadt und des Betreibers standen vor Ort für Auskünfte bereit.

Die Außenfassade eines Hauses © LHH

Das Wohnhaus in der Jordanstraße, in dem die Familien zukünftig untergebracht werden sollen. 

Informationen zur Unterkunft

Das Wohnprojekt in der Jordanstraße 30 befindet sich in einem fünfgeschossigen Gebäude, welches pro Geschoss über zwei Wohnungen und damit insgesamt zehn Wohnungen verfügt. Der Verwaltungsbereich ist in einer Wohnung im Erdgeschoss angesiedelt. Die übrigen Wohnungen dienen ausschließlich der Unterbringung. Acht davon verfügen über jeweils sechs Zimmer, Küche und Badezimmer mit Waschmaschine und Trockner. Die Zimmer sind mit jeweils einem Bett, einem Tisch, einem Schrank und einem Stuhl ausgestattet. Im vierten Obergeschoss befindet sich außerdem eine behindertengerechte Wohnung (erreichbar über einen Fahrstuhl), die aus fünf Zimmern besteht, aber auch entsprechend den anderen Wohnungen ausgestattet ist.

In die Unterkunft sollen große Flüchtlingsfamilien einziehen, die bereits in anderen städtischen Unterkünften wohnen. Das Wohnprojekt verfügt über eine Kapazität von etwa 53 Personen.

Unterbringung in Wohnprojekten

Flüchtlinge, die noch nicht allzu lange in Deutschland sind, werden größtenteils in Wohnheimen untergebracht. Eine weitere Form der Unterbringung sind Wohnprojekte. In enger Abstimmung mit der Heimleitung und den Sozialarbeiter/innen vor Ort wird nach regelmäßiger Einzelfallprüfung entschieden, ob die jeweilige Person auf die Unterbringung in einem Wohnprojekt ausreichend vorbereitet ist. Die Sozialarbeiterinnen und Sozialarbeiter stehen zwar beratend zur Verfügung, dies aber nur tagsüber. Auch gibt es keinen Pfortendienst.

Die Bewohnerinnen und Bewohner sind dementsprechend zur Selbstständigkeit angehalten und nicht nur gefordert, die deutsche Sprache zu erlernen und sich in die Nachbarschaft zu integrieren, sondern sich auch eigenständig um ihre Wohnungen zu kümmern und sich in die bestehende Hausgemeinschaft einzugliedern.

Aktuelle Zahlen

Derzeit leben 3.879 Flüchtlinge in Unterkünften der Stadt.