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Politik

Zehn Bewerber*innen treten zur OB-Wahl an

Der Wahlausschuss hat in seiner Sitzung am 25. September zehn Bewerber*innen zugelassen, die für die Wahl zum*zur neuen Oberbürgermeister*in am 27. Oktober kandidieren. 

Der Wahlausschuss hat in seiner Sitzung am 25. September folgende Wahlvorschläge zugelassen (in der Reihenfolge auf dem Stimmzettel):

  • Dr. Marc Hansmann (SPD, Vorstand, Jahrgang 1970),
  • Dr. Eckhard Scholz (CDU, Diplom-Ingenieur, Jahrgang 1963),
  • Belit Onay (Bündnis 90/Die GRÜNEN, Diplom-Jurist, Jahrgang 1981),
  • Joachim Wundrak (AfD, Pensionär/General-Leutnant a.D., Jahrgang 1955),
  • Jessica Kaußen (DIE LINKE., Maschinenbau-Studentin, Jahrgang 1990),
  • Bruno Adam Wolf (PIRATEN, Journalist, Jahrgang 1964),
  • Catharina Gutwerk (Die PARTEI, Steinmetzmeisterin, Jahrgang 1986),
  • Ruth Esther Gilmore (Einzelwahlvorschlag, Stadtplanerin, Jahrgang 1968),
  • Iyabo Kaczmarek (Einzelwahlvorschlag, Freie Kulturproduzentin, Jahrgang 1973),
  • Julian Klippert (Einzelwahlvorschlag, Politiker, Jahrgang 1988).

OB-Wahl findet am 27. Oktober statt

Die Wahl findet am Sonntag, dem 27. Oktober, von 8 bis 18 Uhr statt. Falls kein*e Kandidat*in die absolute Mehrheit der gültigen Stimmen erhält, folgt zwei Wochen später eine Stichwahl. Am 10. November treten in diesem Fall die beiden Bewerber*innen an, die in der ersten Wahl die meisten Stimmen bekommen haben.

Briefwahlstellen ab 7. Oktober geöffnet

Wer sich für die Briefwahl entscheidet, hat dafür mehrere Optionen. Die beiden Briefwahlstellen im Bürgersaal des Neuen Rathauses (Trammplatz 2) und im Podbi-Park (Lister Straße 8) sind vom 7. bis 25. Oktober wie folgt geöffnet:

  • Neues Rathaus: montags, dienstags, donnerstags und freitags von 8 bis 18 Uhr und mittwochs von 8 bis 15 Uhr;
  • Podbi-Park: montags und donnerstags von 8 bis 18 Uhr; dienstags, mittwochs und freitags von 8 bis 14 Uhr.

Am Freitag vor der Wahl (25. Oktober) haben die Briefwahlstellen aus rechtlichen Gründen nur bis 13 Uhr geöffnet. Die Wahlbenachrichtigung oder ein Personaldokument ist vorzulegen.

Briefwahlunterlagen können angefordert werden

Die Briefwahlunterlagen können auch auf anderen Wegen beantragt werden – im Internet, per E-Mail an briefwahl@hannover-stadt.de, mittels Fax an (05 11) 1 68 – 4 11 11 oder postalisch durch Übersendung des ausgefüllten Antrags auf der Rückseite der Wahlbenachrichtigungskarte in einem frankierten Umschlag an die Landeshauptstadt Hannover, Wahlamt, 30114 Hannover. Die beantragten und ausgefüllten Wahlbriefe müssen bis spätestens zum Wahlabend (27. Oktober), 18 Uhr, beim Wahlleiter eingegangen sein. Ausführliche Informationen zu den Wahlen gibt es auch im Wahlportal der Landeshauptstadt Hannover. Auskünfte zur Briefwahl sind auch telefonisch unter (05 11) 1 68 – 4 11 01 erhältlich.

406.000 Wahlberechtigte

Für die OB-Wahl sind rund 406.000 Menschen wahlberechtigt. Unter den Wahlberechtigten befinden sich gut 29.000 Bürger*innen aus anderen Staaten der Europäischen Union. Etwa 7.800 Bürger*innen dürfen erstmals an einer Wahl teilnehmen. Anders als bei Bundestags- und den meisten Landtagswahlen können sich an der Wahl eines neuen Stadtoberhaupts bereits 16-Jährige beteiligen. Die Wahl eines neuen Stadtoberhaupts ist erforderlich, weil der damalige Oberbürgermeister Stefan Schostok im April die Versetzung in den Ruhestand aus besonderen Gründen beantragt, der Rat diesem Antrag zugestimmt und die Kommunalaufsicht diese Entscheidung im Mai bestätigt hat.

Wahlen und Statistik – Wahlamt

Gemeindewahlleiter: Carsten Köller

Stellv. Gemeindewahlleiter: Sascha Kusz

Der Eingangsbereich des Neuen Rathauses © LHH