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Finanzielle Hilfe

Sofortprogramm für die lokale Wirtschaft gestartet

Zehn Millionen für Selbständige und Betriebe bis 250 Mitarbeiter*innen: Am 1. April ist das städtische Soforthilfeprogramm für die hannoversche Wirtschaft online gegangen. Ab sofort können elektronische Anträge unter www.corona-soforthilfe-hannover.de gestellt werden. Für die Bearbeitung der Anträge hat die Verwaltung eine eigene "Task Force" eingerichtet.

Aufgefächerte Euroscheine in einer Hand vor schwarzem Hintergrund. © Pixabay

Das Sofortprogramm soll die lokale Wirtschaft in der Krise unterstützen.

"In der Corona-Krise muss gerade kleinen und mittelständischen Unternehmen schnell und unbürokratisch geholfen werden. Dafür haben wir das Zehn-Millionen-Euro-Programm aufgelegt. Die bereitgestellten Fördermittel sollen für möglichst viele Selbständige und kleinere Betriebe in Hannover einen Beitrag leisten, diese Krise zu überstehen", betont Oberbürgermeister Belit Onay.

Unterstützung auch über hannoverimpuls

Wirtschafts- und Umweltdezernentin, Erste Stadträtin Sabine Tegtmeyer-Dette, hebt neben der finanziellen Hilfestellung der Landeshauptstadt die Notwendigkeit einer adressatengenauen Beratung gerade kleiner und mittlerer Unternehmen hervor: "Wir wollen vermeiden, dass sich die Betriebe jetzt in einem Dschungel der unterschiedlichen Förderungen verirren. Deshalb unterstützen wir über das finanzielle Förderprogramm auch weiterhin unter coronahilfe@hannoverimpuls.de mit gezielten Beratungsangeboten."

Antragsbearbeitung erfolgt nach dem "Windhund-Prinzip"

Das Sofortprogramm der Landeshauptstadt richtet sich an Selbstständige und Gewerbebetriebe mit bis zu 250 Mitarbeiter*innen mit Sitz in Hannover, die aufgrund der Corona-Pandemie in eine existenzgefährdende wirtschaftliche Schieflage oder massive Liquiditätsengpässe geraten sind. Abhängig von der Größe des Betriebes werden Förderungen von 3.000 bis 30.000 Euro als nicht rückzahlbarer Einmalzuschuss gewährt. Die Antragsbearbeitung und –bewilligung erfolgt nach dem "Windhund-Prinzip".

Soforthilfeprogramm soll eine Liquiditätsbrücke schlagen

Stadtkämmerer Axel von der Ohe unterstreicht: "Rat und Verwaltung wollen mit dem Soforthilfeprogramm eine Liquiditätsbrücke schlagen, die es hoffentlich vielen Unternehmen erleichtert, für sich und ihre Beschäftigten eine Perspektive zu behalten. Dabei wissen wir, dass neben dem Geld der Faktor Zeit die entscheidende Währung in der aktuellen Situation ist. Umso mehr freuen wir uns, dass es nach der verwaltungsinternen Entscheidung, ein solches Programm zu initiieren, gerade einmal eine gute Woche gedauert hat, bis es an den Start geht."