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Restaurationsarbeiten

Demontage des Marktbrunnens

Der Hase-Brunnen, auch Marktbrunnen genannt, muss wegen Korrosionsschäden restauriert werden und wurde heute mit einem Kran demontiert.

Ein Mitarbeiter der Stadt steht im Brunnen und achtet darauf, dass die an einem Kran schwebende Frauenfigur keinen Schaden nimmt © LHH

Vorsichtiges Manövrieren der Brunnenfigur

Korrosionsschäden am Brunnen, aber auch veraltete Rohrleitungen aus den 1950er Jahren sind der Grund für den Abbau und die Arbeiten, die voraussichtlich zwölf Monate dauern werden. Der Hase-Brunnen wird damit erst wieder 2016 an seinem jetzigen Standort aufgestellt.

Hintergrundinfo:

Laut Stiftungsurkunde ließen 113 Bürger der Stadt auf dem Altstädter Marktplatz den 1881 eingeweihten Hase-Brunnen errichten. Er erinnert an die Wiederherstellung des Rathauses, die Conrad Wilhelm Hase mit einer späteren Rathauserweiterung zur Karmarschstraße hin plante. Hase hatte auch den Entwurf zu diesem Brunnen geliefert, für den Wilhelm Engelhardt die Figuren schuf. Anlass und Künstler lassen sich noch heute einer am Brunnenbecken angebrachten Inschrift entnehmen.

Das Motiv von Blumen- und Fischmädchen erinnert an den einstmals hier abgehaltenen Markt. Seinerzeit wurde die als Zierbrunnen gedachte Bereicherung des Marktes allerdings häufig von Fuhrleuten als Pferdetränke zweckentfremdet. Die immer wieder auftretenden Beschädigungen führten 1908 zu der Anregung, den Hase-Brunnen, mit sechs Granitpfosten, verbunden durch eiserne Stangen, einzufassen. Nach der Beseitigung von Kriegsschäden an Becken und Figuren floss nach dem Zweiten Weltkrieg 1954 erstmals wieder Wasser aus dem Brunnen.

Seinen heutigen Standort an der Rathausecke erhielt der Brunnen 1960 zusammen mit der Neupflasterung des Platzes. Bis dahin hatte er genau in der Mitte der zur Marktkirche gewandten Rathausfront gestanden.