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20 Jahre

Jubiläum: Auschwitz­begegnungsprojekt

1994 startete die Schülerberatung des Fachbereichs Jugend und Familie der Landeshauptstadt Hannover, die sich in der Berufsbildenden Schule 6 der Region Hannover befindet, eine besondere Initiative: das Auschwitzbegegnungsprojekt Hannover – Oswiecim – Wurzen – Hettstedt.

Janusz Marszalek am Rednerpult © LHH

Janusz Marszalek gründete das Kinderdorf Rajsko-Oswiecim

Aus Anlass des 20-jährigen Bestehens haben Oberbürgermeister Stefan Schostok und Regionspräsident Hauke Jagau derzeit Janusz Chwierut, Stadtpräsident von Oswiecim (Auschwitz), und Mitglieder des Stadtrates von Oswiecim zu Gast. Zudem war auch Janusz Marszalek unter den Festrednern, der als ehemaliger Stadtpräsident Oswiecims das Kinderdorf Rajsko-Oswiecim gründete. An der Jubiläumsfeier am 25. April nahmen außerdem unter anderem Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Gedenkstätte Auschwitz, Freundinnen und Freunde, Begleiterinnen und Begleiter sowie Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Begegnungsprojekts teil. Professor Andor Iszak, ehemaliger Direktor des Europäischen Zentrums für Jüdische Musik der Hochschule für Musik, Theater und Medien, begleitete die Feierstunde musikalisch.

Über das Projekt

Schwerpunkt des Auschwitzbegegnungsprojekts ist die gemeinsame handwerkliche Arbeit von deutschen und polnischen Jugendlichen. Die Treffen finden regelmäßig in der Gedenkstätte Auschwitz-Birkenau und dem Janusz-Korczak-Waisenkinderdorf in Rajsko bei Oswiecim sowie in sozialen Einrichtungen in Hettstedt und der Stadt und Region Hannover statt.

Seit Bestehen des Auschwitzbegegnungsprojekts wurden jährlich zwei vierzehntägige Treffen zwischen den beteiligten Städten durchgeführt. An diesen insgesamt 40 Veranstaltungen haben bis heute etwa 1.800 deutsche und polnische Jugendliche teilgenommen.