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Erinnerungskultur

Neue Stolpersteine für NS-Opfer verlegt

Der Künstler Gunther Demnig, der die messingfarbenen Erinnerungssteine erschaffen hat, verlegte weitere 15 Stolpersteine an sieben Orten in Hannover.

Der quadratische messingfarbene Stolperstein für Heinrich Börner, der ins Straßenpflaster eingelassen wurde, wird von roten Rosen umrahmt. © LHH

Stolperstein für Heinrich Börner

Die Verlegung der Stolpersteine fand im Rahmen des Projektes Erinnerungskultur der Landeshauptstadt Hannover am 6. Oktober statt.

Seit Dezember 2007 gibt es in der Landeshauptstadt Hannover Stolpersteine des Künstlers Demnig. Die messingfarbenen Platten in der Größe von Pflastersteinen weisen auf den letzten freiwilligen Wohnort von Opfern des Nationalsozialismus in Deutschland hin. Bisher wurden mehr als 200 Gedenksteine an zahlreichen Orten im Stadtgebiet verlegt.

Seit Juni 2013 können Informationen zu den Opfern des Nationalsozialismus aus Hannover, die mit einem Stolperstein bedacht sind, auch auf einer digitalen Stadtkarte abgerufen werden.

Die neuen Stolpersteine sind an folgenden Orten zu finden:

Stadtbezirk Herrenhausen-Stöcken

  • Sommerfeldstraße 25 für Friedrich Klug (Verfolgtengruppe politisch Verfolgte)

Stadtbezirk Mitte

  • Bohlendamm 4 für Heinrich Börner (Verfolgtengruppe Deserteure)
  • Königstraße 50 A für Dr. med. Carl Salomon und Käthe Salomon sowie Dr. med. Adolf Badt, Clementine Badt und Emil Badt (Verfolgtengruppe Juden/Jüdinnen)
  • Hinüberstraße 19 für Hilde Schneider (Verfolgtengruppe Juden/Jüdinnen)
  • Leisewitzstraße 41 für Hermann und Selma Hirschfeld (Verfolgtengruppe Juden/Jüdinnen)

Stadtbezirk Vahrenwald-List

  • Liebigstraße 20 für Marta Geldmacher (Verfolgtengruppe Juden/Jüdinnen)

Stadtbezirk Misburg-Anderten

  • Anderter Straße 22 für Charlotte Croner, Emma, Natalie und Selma Hirschfeld (Verfolgtengruppe Juden/Jüdinnen)