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Ehemaliges AOK-Gebäude

Stadt übernimmt Gelände am Pferdeturm

Die Stadt hat das Grundstück Hans-Böckler-Allee 30 am Messeschnellweg (Höhe Pferdeturm) nach dem Abriss des ehemaligen AOK-Gebäudes vertragsgemäß übernommen. Zuvor hatte die bisherige Eigentümerin das 18.000 Quadratmeter große Areal komplett geräumt.

Nutzungsentwurf für die Bauflächen an der Hans-Böckler-Allee © LHH

Der architektonische Ideenwettbewerb aus 2009 sieht eine hochwertige Büronutzung für das Gelände vor (Visualisierung der visionate interactive interiors GmbH)

Die städtische Wirtschaftsförderung übernimmt ab sofort die Vermarktung. Gewünscht ist eine hochwertige Büronutzung, die sich optimalerweise an dem architektonischen Ideenwettbewerb aus 2009 orientiert. Dieser schloss auch das bereits vorher im städtischen Eigentum befindliche, rund 19.600 Quadratmeter große Grundstück auf der anderen Seite der Hans-Böckler-Allee mit ein. Ein rechtskräftiger Bebauungsplan liegt bereits vor.

"Der Abriss des nicht mehr nutzbaren Gebäudes und die komplette Räumung der Fläche werden die Vermarktungschancen des Areals deutlich erhöhen. Am Eingang nach Hannover hält die Stadt nun zwei attraktive und schnell verfügbare Flächen für Büronutzung vor", betonte die Erste Stadträtin und Wirtschafts- und Umweltdezernentin Sabine Tegtmeyer-Dette.  

Neunmonatiger Abriss

In neun Monaten fielen beim Abriss 40.000 Tonnen Betonbruch an, wovon 25.000 Tonnen vor Ort aufbereitet und zum Teil wieder eingebaut wurden. Der Rest wurde abtransportiert. Darüber hinaus wurden 200 Tonnen Baustoffe, die Asbestzement oder künstliche Mineralfasern enthielten, sowie 500 Tonnen Stahl und 1.600 Tonnen Boden abgefahren. Verfüllt wurde die Baugrube mit 15.700 Tonnen Betonrecyclat vom Gebäudeabriss und mit 19.200 Tonnen angeliefertem sauberen Boden.

Hintergrund

Nach dem Auszug der AOK stand das Gebäude seit 2008 leer. Planungen der vorherigen Eigentümerin, eine Projektgesellschaft der BauWo Grundstücksgesellschaft, sahen einen Abriss und eine Neubebauung vor. Die Entwicklung und Vermarktung des Grundstücks hat sich jedoch verzögert. Durch den Leerstand waren trotz Sicherungsmaßnahmen der Eigentümerin erhebliche Vandalismus-Schäden am Gebäude entstanden.