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Warnstreik

Stadt: 2.600 Beschäftigte beteiligt

Beim zweiten Warnstreik innerhalb einer Woche im öffentlichen Dienst waren am 25. März bei der Landeshauptstadt Hannover wieder zahlreiche Einrichtungen und Dienststellen geschlossen oder nur eingeschränkt erreichbar.

Eine Gruppe Streikender hinter dem Neuen Rathaus © LHH

Knapp 2.600 Beschäftigte der Landeshauptstadt beteiligten sich am Warnstreik am 25. März

Nach einer ersten Übersicht beteiligten sich knapp 2.600 Beschäftigte der Stadtverwaltung – und damit gut 500 mehr als in der vorigen Woche – an dem Warnstreik. Dies entspricht etwa 30 Prozent der rund 9.000 Tarifbeschäftigten.

Erneut blieben die 39 städtischen Kindertagesstätten für rund 3.500 Kinder komplett geschlossen. Die Eltern waren rechtszeitig informiert worden. Für die ebenfalls geschlossenen acht Bürgerämter war wieder ein Notfalltelefon eingerichtet. Nicht erreichbar wegen des Streiks waren die Kfz-Zulassungsbehörde, der Bereich Gewerbe- und Veterinärangelegenheiten, die Waffenbehörde und die Friedhofsbüros. Geschlossen blieben auch alle vier städtischen Hallenbäder, mehrere Freizeitheime und alle Stadtbibliotheken.

Oberbürgermeister Stefan Schostok erklärte, er habe sehr viel Verständnis dafür, dass die Beschäftigten im öffentlichen Dienst für ihre gute Arbeit eine angemessene Entlohnung haben möchten. "Gleichzeitig müssen wir sehen, dass die Kommunen finanziell stark unter Druck stehen und nur geringe Spielräume haben. Ich wünsche mir deshalb, dass nach diesem erneuten Warnstreik die Tarifpartner jetzt am Verhandlungstisch konkret weiterverhandeln, um dann – möglicherweise auch erst im Wege einer Schlichtung - einen für beide Seiten tragfähigen Kompromiss zustande zu bringen."