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Impulse für die Zukunft

Tanzkongress kommt 2016 nach Hannover

Der Stiftungsrat der Kulturstiftung des Bundes hat unter Vorsitz von Staatsministerin Monika Grütters am 30. Juni entschieden, dass der Tanzkongress 2016 in Hannover stattfinden soll.

Un-Attainable Fang Yu-Shen © Alexander Spiering

Un-Attainable Fang Yu-Shen

Oberbürgermeister Stefan Schostok bewertet diese Entscheidung "als Auszeichnung für die hannoversche Tanzlandschaft". Kulturdezernentin Marlis Drevermann ist begeistert: "Nach der Tanzplattform Deutschland 2008 jetzt der Tanzkongress 2016 – Hannover tanzt sich national und international frei. Wir sind gute Gastgeber, haben wunderbare Orte für den Tanz und eine hochmotivierte Tanzszene. Ich freue mich auf die internationalen Begegnungen in Hannover, die der Fachwelt und dem neugierigen Publikum viel bieten werden."

Die Landeshauptstadt Hannover hat sich im Dezember 2013 in enger Abstimmung mit ihrem Partner Staatsoper Hannover und mit Unterstützung der VolkswagenStiftung als Austragungsort für den Tanzkongress 2016 bei der Kulturstiftung des Bundes beworben. Michael Klügl, Intendant, und Jörg Mannes, Ballettdirektor der Staatsoper Hannover, sind sich einig: "Die Tanzwelt trifft sich in Hannover in 2016. Der Tanzkongress wird dem Tanz der Stadt Hannover und dem Land Niedersachsen wichtige Impulse für die Zukunft geben. Wir freuen uns auf die Begegnung all dieser Tanzideen, die sich hier konzentrieren und gegenseitig befruchten werden."
Über Details zur Planung des Tanzkongresses 2016 wird die Landeshauptstadt Hannover in den nächsten Monaten intensive Gespräche mit den Partnern der Bewerbung aufnehmen.

Nationale und internationale Tanzszene

In der Bewerbung hat die Stadt ihre national und international professionelle Tanzszene hervorgehoben. Das sind zum einen die Leistungen und die international anerkannte Qualität des Balletts der Staatsoper Hannover sowie das jährliche Festival "Tanztheater International", das einen Einblick in wichtige Themen der zeitgenössischen Tanzszene bereits etablierter und noch junger Talente bietet. Ein nationales Alleinstellungsmerkmal ist zudem das Projekt "Think Big", für das beide Institutionen seit 2010 Künstlerresidenzen an junge ChoreografInnen vergeben. Weitere Schwerpunkte der Bewerbung sind der Internationale Wettbewerb für Choreographen und die dynamische und rege Freie Tanzszene Hannovers.

Die VolkswagenStiftung hat die Bewerbung der Landeshauptstadt Hannover unterstützt. Vorstellbar wäre, so die Stiftung, ein bis zwei wissenschaftliche Symposien, die sich dem Thema Tanz widmen, im Tagungszentrum Schloss Herrenhausen zu fördern.

"Tanz ist Kommunikation!"

Der Tanzkongress wird seit 2006 von der Kulturstiftung des Bundes im dreijährigen Turnus in verschiedenen deutschen Städten veranstaltet. Hiermit wurde anknüpfend an das Diktum "Tanz ist Kommunikation!" von Martha Graham ein Forum der Reflexion und Diskussion aktueller Entwicklungen des Bühnentanzes geschaffen, das in Berlin 2006, 2009 in Hamburg und 2013 in Düsseldorf von jeweils mehreren Tausend Gästen besucht wurde. Die Veranstaltung hat sich somit in den vergangenen Jahren als publikumswirksames Festival, internationale Leistungsschau, interdisziplinäre Forschungsstätte, als Ideenwettbewerb und Koproduktionsmarkt profiliert.

Tanzkongress der Kulturstiftung des Bundes

Die Kulturstiftung des Bundes ist Veranstalter des Tanzkongresses und stellt dafür bis zu 800.000 Euro aus ihrer Leuchtturmförderung zur Verfügung. Bestandteil der Bewerbungsbedingungen ist, dass ein inhaltlich begleitendes internationales Tanzprogramm in Verantwortung und veranstaltet von der Bewerberstadt in Abstimmung mit der Kulturstiftung in das Programm des Tanzkongresses eingebracht wird. Hierzu haben die Landeshauptstadt und Staatsoper Hannover verabredet, ein Tanzprogramm unter Nutzung vorhandener Ressourcen und Einbeziehung bestehender Tanzformate gemeinsam einzubringen.